Heute mal ein kompletter Tagesablauf. Am Ende stehen fröhliche 35 km auf dem Tacho. Aber, lasst mich in der Nacht zum 23. Beginnen …
… der sandige Zeltplatz und die kräftige Windböhen ließen kleine Dühnen im geschlossenen Zelt entstehen. 😣

Einfach ignorieren und schlafen ging dann. Bis um 5 Uhr das Telefon weckt. Zum Frühstück die Reste der konzentrieren Brokkolie-Cremesuppe (normale Tütensuppe mit einem Drittel des Wassers) vom Abend und ein kalt gekochter Kaffee (Beutelkaffee in Wasser gelegt, richtig gekocht schmeckt der hier auch nicht besser).
Essen, Packen, Wasser fassen und das Zelt abbauen unter einer Stunde und kurz vor 6 war ich mit Stirnlampe unterwegs. Temperatur um die 6 °. Perfekt 😁
Um 7 kommt langsam die Sonne. Am Himmel ist irgend etwas ganz anders …

… Wolken. Das erste Mal Wolken am Himmel seit ich in New Mexico bin. Coooool.
Da es auch keine Berge gab dazu noch leichter, kühler Wind von hinten, waren nach 3 h ca. 13 km geschafft.

Die Landschaft am Anfang nicht ganz so klasse wie sonst, aber Kompensation nahte seitens der Fauna…



Sah fein aus, sollte noch nicht alles sein. Ein paar km weiter …


Durch ihr Wohnzimmer ging der Pfad. Fand sie mittelmäßig.
Ich fand mittelmäßig, dass klar war, ich muss mir mein Wasser mit den Kühen teilen. Gab keine anderen Möglichkeiten unterwegs.


Die Filter sind „nur“ gegen Mikroben/Parasiten und Bakterien. Gegen Viren muss es Chemie sein. Habe Micropur mit, muss aber lange einwirken. Für den schnellen Schluck reichte der Filter.
Dann der verdiente Mittagsschlaf von 14 bis fast 15:30 Uhr.

Bei km 27 noch einmal Wasser tanken. Da ich nicht wusste ob ich bis zur nächsten Cache-Box (organisiere Wasserstellen) komme reichlich. Da wird das Filtern dann aufwendiger.



Als ich dann sah wie die Kuh da reinsabbert, legte ich mit Micropur nach. Ja, man ist auf solche Wasserstellen angewiesen. Man kann nicht alles tragen, wer es nicht mag, eher nicht hier wandern.
Weiter Richtung Nachtlager.




Kurz vor 17 Uhr war klar, ich komme bis zum Cache. Dann ein km vorm dem Ziel dann diese Begegnung:

Die sind echt laut. Unsre Wege trennten sich dann langsam. Und ich kam fröhlich an.

Das Lager -Cowboy-Camping- war schnell aufgebaut, der Kartoffelbrei (konzentriert) schnell gekocht. Insgesamt lagerten drei Leute hier. Ein Engländer und ein Kollege aus Hongkong kamen noch.

Hinlegen, überlegen was war, was kommen kann. Zweifeln, Planspiele … all das kommt vor dem Einschlafen z.T. ziemlich intensiv…
Zum Abschluss zeige ich euch noch das, was ich in der Nacht als letztes sah.

