Zero day in Cuba / Ausrüstung

Wasser und Wasseraufbereitung

Große Wassersäcke/-schläche oder „echte“ Wasserflaschen sind Dinge die ich unterwegs bei niemandem sah. Meinen ultraleichten 4l Schlauch habe ich nie genutzt und bald in eine Hiker-Box gelegt.

Meine (Einweg)Wasserflaschen (5l in Summe)

Die meisten kaufen sich im Supermarkt das Trinkwasser „smart water“ und nutzen die Einwegflasche über Wochen hinweg. Ich habe Literflaschen genommen.

Der Vorteil, die Sawyer-Filter (kommt gleich) passen direkt auf die Verschlüsse der Marke. So kann man direkt trinken und auch einfach Filtern.

Viele haben noch ein Trinksystem mit kleinen Schläuchen. Ich habe mir einen Flaschenhalter (von Mammut) für den Schultergurt des Rucksacks gekauft. Ist bequem und die Flasche beim Wandern immer zur Hand.


Zero day heisst auch immer Filter reinigen. Ich habe einen Sawyer Mini und Standard mit. Schaffen x-tausend Liter ABER müssen, je nach Verschmutzung des Wassers, schon nach 5l greinigt/gespült werden. Siehe die Spritze im Foto unten.

Die Nylon-Socke ist zum Vorfiltern, wenn es ganz arg kommt. Also Bein Algen, Tieren (Bugs, Goldfischen) oder zu viele Sedimente.

Ich nutze oft auch nur Micropur (klares Wasser aus der Natur) oder wenn’s ganz böse kommt, Filter + Micropur (z.b. zu viel Rindersabber im Wasser). Ein Unterschied: Filter können keine Viren, Micropur braucht lange bei Parasiten.

Wasser zum Kochen behandelte ich nie. Da vertraue ich auf die 95 bis 97 °C, wenn das Wasser kocht. 🦠 –> ☠️

Wie man mit Quellwasser oder dem, aus den Caches umgeht, muss jeder selbst wissen/entscheiden. Ich bin faul und habe trotzdem noch nie Probleme gehabt. 😎


Tipp:

  • Filter und Micropur (wenn man nix gegen gechlortes Wasser hat) vorab besorgen
  • Wasserflaschen zu Hause lassen und hier in den Supermarkt gehen
  • Trinkflaschenhalter am Schultergurt
  • Einen Becher bzw. Teile vom Kochgeschirr, weil man manchmal Wasser aus sehr flachen Quellen schöpfen muss.
  • ggf. Trinksystem mit Beutel