Die Qual der Wahl

Wir schreiben die frühen 90ger Jahre, kurz nach der Umwende. Neue und gebrauchte Bundesländer werden verbunden.

Mitte und Prenzlauer Berg waren die Orte an denen ich mich aufhielt. Kneipen, Bars etc. schossen aus der Erde wie hier die Pilze.

Nein, nein die Pilze sind noch nicht der Bezug zu meiner Wanderung. 😉

An die Kneipenbesuche oder besser an die nicht erfolgten Besuche, musste ich die Tage denken. Insbesondere wenn ich mit Herrn K. vom Kollwitzplatz unterwegs war.

Ich sehe die ersten ❓❔❓❔…

Das Finden von einer schönen Stelle für das Zelt ist die Brücke.

Ich beobachte mich des öfteren, dass ich wie desorientiert durch die Gegend lief, wenn es 1000 Möglichkeiten gibt, das Ding in die Landschaft zu stellen. Auf der Wiese im Foto war es besonders schlimm. Da, ach ne zu feucht, da zu viele Zapfen, da zu schräg ….

Damals, zu voll, zu leer, der Blöde hat Schicht, ach ne da keine Lust etc. Es gab Abende, da hat uns unsere Entscheidungsfreude viel Westgeld gespart. 🙃

Keine Ahnung warum mir das aufgefallen ist. 🤔 Die Geschichte geht aber weiter. Was hier manchmal die Blow-dones erledigen, hat in Berlin die „Umgestaltung/Gentrifizierung“ der Bezirke übernommen.

Wenn ich nur noch sehr wenige Möglichkeiten habe, gibt es auch nicht mehr die Qual der Wahl. 😎