News aus Berlin 🇩🇪

Selbst in den kleinsten Orten der Rocky Mountains geht es duch die Presse: Das Butter und der Weinwinkel (beide im Prenzlauer Berg, beide hier unter Freunde zu finden 😎) wurden zu zwei der angesagtesten Plätze im Prenzlauer Berg gewählt.

Café Butter & Hans vom Weinwinkel (rechts unten) Quelle: Instagram

Ich kann es kaum erwarten diese Orte wieder zu besuchen, ich halte durch. 😁

Der Hype hat auch seine Schattenseiten, es wird schwierig sein, eine Möglichkeit zu bekommen im Butter einen Termine für Preview für #cdt2023 #cdt von El Dze zu bekommen. 🤔

Aber Hans könnt ihr jederzeit die (wenigen) Haare vom Kopf kaufen. 🍷


Nach Versand lieber schnell losgewandert, Richtung El wood Pass – Rocky Mountains – Colorado.

Ausrüstung Fortsetzug

Mache einen Zero-day, habe Zeit und Netz.


Hose

Viele laufen mit kurzen Hosen, zumindest in der Wüste und gemäßigten Gegenden. Nicht so mein Ding, Sonne und Gestrüpp, damit soll sich die Hose rumschlagen. Bin Fan von langen Hosen, die schnell trocken, viele Taschen haben und nicht 200 Taler wegen eines Logos kosten.

Kaufe seit Jahren die „5.11 Stryke TDU PANT“ im „Militärfachversand“.


Shirts & Co.

Folgendes habe ich doppelt im Gepäck: kurzes Shirt, Laufstrümpfe und Boxer. Einfach ein langes Laufshirt, eine kurze Sporthose und eine Laufjacke. Plus, jetzt kommt meine Macke&Luxus „Schlafsachen“, jetzt Merino vorher (bis Chama) Baumwolle.

Bin Markenbewusst, das meiste ist von Tchibo. 😁

Im Grunde alles Sachen, die ich bei meinen Marathons oder Ultras trage. Funktioniert auch hier alles bestens.

Was klar ist, ihr werdet stinken und müsst nachkaufen (oder mitnehmen und vorschicken, was planbar ist).


Wüste

Eher keine Empfehlung, nur was ich (Vielschwitzer und blasser Typ 👻) gemacht habe.

Da habe ich ein fest gewebtes, weites Baumwollhemd getragen. Extrem trockene Luft + Wind, da störte die Baumwolle nicht. Drunter ein langes, anliedendes Funktionsshirt. Gab nie irgendwelche Scheuerstellen der Schultergurt.

Sieht blöd aus, aber ein Shirt, als zusätzlicher Sonnenschtz spart ganz viel Sonnencreme. 😎 Hier kommt es natürlich auf den Hauttyp an, wie viel Aufwand man betreiben muss.

Auch die Handschuh sind in erster Linie gegen die Sonne. (Schwarz soll besser schützen.)


Ich berichte weiter. 😎

Nochmal Ausrüstung

Grün die Gramm

Schlafsack (6) (oder hatte ich den schon 🤔)

Habe mich der Mehrheit angeschlossen. Trocken ist er cool. Feucht, da reicht Atemluft im geschlossenen Zelt oder Tau im offenen Zelt, geht die Daune (dramatisch) hoch bei der Kompforttemperatur. OK, nutze auch nur eine einfache ISO-Matte.

Würde vermutlich das nächste Mal wieder Kunstfaser (ist meine erste Daune) nehmen, auch wenn schwerer.

Isomatte (4)

Nach zwei Monaten intensiver Nutzung habe ich die durch ein ähnliches Modell ersetzt. Macht sich deutlich bemerkbar.

Keine aufblasbare habe ich mit weil, deutlich empfindlicher (Wüste Dornen überall), sehr teuer wenn gut und wer bläst die dann auf? Jaaaa, da sind oft Windbeutel bei, ist mir trotzdem zu umständlich. 😉

Inlay (7)

Tipp der Leute, damit die Daune nicht zu schnell versifft, da es jedes Mal mitgewaschen wird. Hilft sicher etwas.

Unterlage/Footprint (9)

Mein Zelt muss nicht unbedingt verhätschelt werden. Aber beim Cowboy-Camping notwendig, meine ich. In längeren Pausen, zum Abruhen auch ganz gut. Bei ultraleichten Zelten ein Muss, die sind etwas empfindlicher.

Stöckchen (11)

Als junger Mensch mit gesunden Gelenken und Knochen habe ich auch gelacht, über Stöckchenschlepper*Innen. 😁

Ich sage, unbedingt mitnehmen, wegen:

Nicht nur für Berg hoch/runter. Für das Furten an kritischen Stellen, über viele viele Baumstämme balancieren (oft 1 m + über dem Boden/Wasser), den Schnee (Schneeteller nicht vergesse, wie ich) und um ggf. im Notfall einen Schwarzbären in die Flucht zu schlagen. Wichtig: Nicht beim Grizzly versuchen. Wer das vorhat, sollte nur den Hinflug kaufen. Freuen sich die Erben.

Genau die nahm ich, wegen Kombi aus Klapp- und Teleskopmechanismus und Gewicht.


Daunenjacke (91)

Universell genutzt. Ganz kleines Geld, gibt es aber nicht mehr. Auch für gut in der Stadt geeignet. Egal ob Wüste oder Berge gute Mehrzweckwaffe gegen die krassen Temperaturunterschiede Tag/Nacht.

Regenjacke (92)

Gut isse, erst drei viermal genutzt. Wichtig, dass die auch mit Rucksack/Beckengurt erreichbare Taschen hat. Die Aperol-Spritz-Outdoorkleidung vom Prenzlauer Berg ist es oft nicht.

Taschen müssen höher eingearbeitet sein.


Wird fortgesetzt mit Hose & Co.


Nachhaltig: Teile der alten Isomatte als Schutz für die Eisaxt oder andere Menschen umgearbeitet.

Der geschenkte Fisch


Reisende sind in der Fremde oft mit kleinen und großen Herausforderungen konfrontiert. Sprache, Klima, Bräuche etc. die vollständige Liste wäre sehr lang …

Ein weiteres Problem kann entstehen, nach meiner Beobachtung handelt es sich um ein globales und zeitloses Problem, wenn grundsätzlich unterschiedliche Erfahrung aufeinander treffen. Die hellen von euch (also alle) ahnen es, es geht um geschenten Fisch.

Nehmen wir an der Reisende bin ich. Immer freundlich, Angler früher und oft hungrig.


An dieser Stelle muss ich, etwas sehr Seltens tun: Abschweifen. Plug-In-Story nennen wir das. Wer auch immer wir sind.

Der angelnde Latino (Ich hoffe das Wort ist in DE noch politisch korrekt, bin ja schon ’ne Weile weg.) der mich mitnahm, ihr erinnert euch? Die Unterhaltung war anfangs schwierig, ich war ja völlig durch, hatte sprachunabhängige Wortfindungsprobleme. Er verzweifelte an meinem Ausländisch. Sein letzter Versuch: „Hablas español?“ Da kam ich wieder in die Spur. 🙂. Hätte mir Gott einen weißen Amerikaner ohne Fremdsprachenkenntnisse (soll es geben hier) geschickt, ich würde noch an der Straße stehen. Warum schwiffte ich ab? 🤔 Ahhh… wollte klar machen, dass ich den Kollegen (Angler) richtig verstanden habe.


Zurück zum Fisch. Egal ob ein Highway in der USA heute oder eine Piste in der Wüste Gobi (🇲🇳) vor fast drei Jahrzehnten es gibt Menschen die wollen teilen -aber- sie haben noch nie Extrem-Campingurlaub gemacht. Der Spannungsbogen steigt, ich sehe es euch an …

Das resultierende Problem ist natürlich der Fisch bzw. dessen Zubereitung. Und sie versuchen dieses Problem auf den Reisenden (in der konkreten Geschichte ich) abzuwälzen. 😢

Das Problem wird konkret, die Schenkung wird eingeleitet: Es folgen lange Erläuterungen meinerseits, dass ich mich bedanke, glücklich schätzen würde, den Fisch geschenkt zu bekommen, Fisch gerne esse. Aber ich kann, von den Geräten und Zutaten her, keinen ganzen Fisch zubereiten. Das geht mit meinem Kocher nicht. Damals ein Hecht von gut 50 cm, vorgestern ein stattlicher Lachs. (Jaaaa, Lachs kann man roh essen und von Lagerfeuer habe ich auch schon gehört).

Das war ein herrliches Déjà-vu 😁.

Vorgestern konnte ich mich durchsetzen. Auch wenn ich glaube, er, der Angler, der Mitnehmende, der Latino hält mich jetzt für einen leicht Perversen (heißen hier in der Gegend Vegetarier*) und/oder für bekloppt. Er hat’s nicht verstanden denke ich und zum Glück kein Salz und Pfeffer in der Nähe.

Damit wären wir bei den Mongolen (alles Jungs) und fast 30 Jahre zurück. Dort konnte ich mich nicht durchsetzen (vermutlich mein schlechtes Russisch). Mein Einwand, die Zutaten betreffend wurde durch einen Ritt zur heimischen Jurte einfach weg gewischt. Die Kollegen brachten Salz und ein Gewürz. Ich hatte drei Tage Fisch … 🫤

Das Bild kennen einige schon. Ja, Bild war Show, alles andere essbare habe ich aber gegessen.

Ende 😎


* Vegetarier: Bin hier auf einem Campingplatz. Gestern Abend hier im angeschlossen Café kam die Chefin auf mich zu. Vorsichtig aber ernst mit der Frage: „Warum die deutschen Hiker beim Essen so komisch sind, sind ja fast alles Vegetarier?“ (Nein, die hier wohnenden und anwesenden Lokals entsprechen nicht dem Bild der burgergeformten …)