Dies & Das

Beginnen wir mit dem fehlenden Foto eines Elks oder einer Elkin. Falls hier ein Jäger liest, gerne ein deutsches Wort für Elk an mich. 🙂

Da es in der Natur noch nicht geklappt hat …
… hier ein sediertes und seziertes Exemplar. 😁

Dosierung

Das mit den Maßen und Massen ist hier so eine Sache. 😁 Ich habe leider die „starken“ Chlor-Tabletten gekauft. Da ich keinen Wassereimer bei habe, konnte ich die Zange meines Taschenmesser endlich nutzen. Ich habe alle 100 Tabletten geviertelt … mehr oder weniger genau. 🙄

Jetzt genutzt vom Leatherman: Messer, Zange, Zigarrenschneider, Nagelfeile, Pfeife, Schraubenzieher und Drahtschere

Zwei Helden des Alltags

Das Tape (fast alle, aber Ersatz ist schon da) tapte oder tapt an folgenden Sachen: Schlafsack (viel), Zelt, Rucksack, Finger, Zeltunterlage und kleineren Bastelarbeiten.

Das Feuerzeug, gekauft am 18. April für 1 $ nahe der Grenze zu México. Habe es fast jeden Tag in der Hand, den Spruch las ich vorgestern das erste Mal. Ich könnte jetzt Abschweifen und über die Wahrnehmung von wichtigen, alltäglichen Dingen schreiben … aber das hebe ich mir für mein Buch auf.


Ein perveser ameriknischer Admiral. Darf ich sagen, weil ich weiß wie die Schuhe riechen. 🦨

Wenn man ein Handtuch vergisst …

… lebt es. 😁
Scherz. 😉

Mist, wenn das eigene Zelt ein Seitenschläfer ist. 😢

Haltet durch 😎!

Animal shelter vs. Hiker hostel


Die Binsenweisheit der Geschichte vorneweg, damit die Protagonisten nicht zu schlecht dastehen 😉

Wenn jemand nicht weiß, dass er/sie etwas falsch macht, etwa nicht passt, wird es nicht zu einer Veränderung des Verhaltens oder der Zustände kommen.

Weiter darf man nicht davon ausgehen, dass z.b. Informationsquellen, die für einen selbstverständlich sind, so auch von anderen genutzt werden.

Das gilt auf für die Zustände in dem Bunk-house.

Es gab einen Hiker der ein Bunk/Bett buchte. Mit dem habe ich mich länger über die Situation dort ausgetauscht. Er sprach dann mit dem Chef.


Die Story

Mit dem Besitzer telefonierte ich ein paar Tage bevor ich in Twin Lakes ankam. Cabin 145+Tax pro Nacht, zu teuer. Bunk, 45+Tax … wollte ich nicht, weil die Kritiken in der FarOut App zu negativ, wenn auch wohlgeformt waren. Wir einigten uns auf Zelten (incl. Loundary und Dusche).

Als ich dann ankam bot mir der sehr sympathische Chef nochmal das Bunk-house an. Ich druckste rum. In Deutsch hätte ich bestimmt auch erklärt warum. Aber in Ausländisch bekomme ich das nicht diplomatisch hin.

Nun gut, die Cabin bekam ich dann für 90 und Zelten die zweite Nacht (Cabin war nur eine Nacht frei) 20 Bucks. Geil 😊!

Ins Bunk-house bin ich auch, da war die Loundary und die Küche. Es war eine große umgebaute Garage.

Im Prinzip völlig OK.

Hier gleich am Eingang ein Raum mit frischer Luft und Kühlschrank. Dann der Schlaf-, TV und …

… Tierraum bzw. gemeinsam Schlafraum. 😎

Und hier war die Luft sehr abgestanden… Nichtmal für Geld hätte ich da geschlafen. Zudem schauten dort die Leute, die da arbeiten mit ihren Familien am Abend noch Netflix & Co., die waren auch wieder sympathisch, nur halt anders drauf. 😁

In den Kühlschrank stellte ich zwei Büchsen Bier. Gott, was war ich froh, daß mein Bier mit Metall ummantelt war …

Ich fand es trotzdem alles lustig, musste da ja nicht schlafen. 😊


🎥 Das lief bei mir im Kopf ab 🍿

Ich habe mich dort wie in einer Mischung aus einer Szene* von Police Academy 2 und The Flodders gefühlt. Herrlich, ich war in zwei Filmen. Ich stehe dazu bei PA schon mitsprechen zu können, The Flodders na gut, muss man nicht mögen, zu verkopft 😉.

Haltet durch! 😎


*Die Szene aus PA 2

Nicht in Deutsch gefunden. Auskennerinnen und Auskenner wissen sicher gleich Bescheid.

Quotes
[Sargent Vinnie picks up a chocolate bar out of a rubbish bin]

Vinnie Schtulman : Hey, Carey, look at this, huh? Geez. A Nestle Crunch bar. It’s hardly been touched.

[Notices the state of the candy]

Vinnie Schtulman : Ah, no wonder. It’s got ants all over it.

[Brushes and blows the ants off]

Carey Mahoney : Vinnie, you’re not gonna eat that are you?

Vinnie Schtulman : Well, you wanna split it?

Carey Mahoney : [horrified] No!

Carey Mahoney : So what is this place? It smells like animals.

Vinnie Schtulman : They took him to my place?

Vinnie Schtulman : [after seeing his cat pooped in the cereal] You sure you don’t want any?

Carey Mahoney : [uneasy] I’m on a diet.

Ein Groschen fiel …

… gestern.


Dieser Groschen betraf ein vergleichsweise unbedeutendes Thema für die 🇺🇸, nicht Dinge wie QAnon, NRA …, es geht nur um Littering.

Hinter dem, für mich, schön klingenden Wort, steckt die recht umfassenden Vermüllung der Landschaft, wenn sie mit dem Auto erreichbar ist, hier im Lande.

Illustration

Schuld haben diese Berge:

Die Berge in Echt.
Die Erklärung, die evtl. in Schulbücher enthalten ist?

Das wichtige Detail ist rechts unten zu finden:

Die Botschaft.

Plastik dann sicher in 8 Wochen …

Eine Bierbüchse schon in 8 Tagen …


Logisch oder? 🤔

Das Mongoleiding 🇲🇳

Erklärung, weil ich den Begriff hier in Beiträgen genutzt habe.


Vor etwa 29 Jahren fragte ich mich, warum noch niemand durch die Mongolei, durch die Gobi geradelt ist.

Vor etwa 28 Jahren bin ich dann aufgebrochen um genau dies zu tun.

Bevor ich zum Kern der Sache komme, muss ich sagen es gibt viele Gemeinsamkeiten zu meinem Urlaub jetzt:

Probleme mit Wasser
Hilfsbereite Einheimische
Sie schießen gerne
Sie gehen gerne zu großen Sportveranstaltungen (OK Puch statt Fútbol)

Aber ich will euch nicht mit Geschichten aus der Mongolei langweilen.

Es ging um 2 Monate und 2 Wochen (die komische Zeit resultierte aus den damaligen Visa-Bedingungen … ich schweife ab, sehe ich gerade).

Also die Planung damals:

1. Interkulturelles Training bei einer Familie von Freunden.

2. Tourismus und erste Ausfahrt mit dem Rad mit der Familie (die im Auto)

3. 7 Wochen durch die Gobi

4. Ausklingen lassen


Für 3 musste ich mich verpflegen. Das tat ich schon in Berlin. Auch fast wie heute. Tütensuppen, Kartoffelpüree, Riegel, Trockenfrüchte u.a. Es gab dann noch Sachen die ich in Ulaanbaatar besorgte bzw. unterwegs geschenkt bekam.

Dann ging es nur noch um die Mengen. Um die Reisetage zu ermittel multiplizierete ich dann die 5 mit der 7 und kam auf rund 35 und packte fröhlich. Flog los, absolviert 1 und 2 der Panung und radelt los.

Ich radelt, aß und bekam Geschenke/Nahrung (siehe Foto). So ging das einige Wochen gut.

Exos (Hecht) … auf dem Weg in die Gobi

Irgendwann wurde mein Gepäck doll wenig. Insbesondere die Vorräte. Dramatisch wenig…

Grübeln 🤔… Dann der Geistesblitz: Wenn man 7 Wochen unterwegs ist, dann sollte man eine 7 mit einer 7 multiplizieren 💡. Wie ich auf die 5 kam, keine Idee. Hat zu der Zeit sicher nichts mit Arbeitstagen zu tun gehabt 😁.

Es gab dann halbe Tütensuppen pro Tag. Traf ich auf, damals noch nomadisch lebende Familien wurde ich eingeladen, konnte ihnen aber nichts abkaufen. Kleinigkeiten waren immer „padarok“ (Russisch Geschenk).

Ich radelt, hungerte und machte zusätzliche Löcher in den Gürtel. Als ich in Berlin ankam, sah ich problematisch aus, jede Rippe war zu sehe. Ja grinst nur .. 🙄


So etwas passierte mir nicht noch einmal …

Der 2. v.l. bin ich.

Was haben die 5 Ziegen* mit Alfred Stieglitz zu tun?

Eine berühmte Malerin und dieser Ort führt beides zusammen. Georgia O’Keeffe lebte und malte viel auf und im Umland der Ghost Ranch. Alfred war ihr Mann.

Macht euch selbst ein Bild. OK, Wacken bekomme ich in die Geschichte jetzt nicht ohne Funkern rein, also denkt euch WOA weg. Das Bild war halt schon fertig.


Das (unten) soll noch die originale Vorlage sein. Touristen klauten aber die Hörner. 😉

Jetzt aber wirklich in zwei kleine Museen hier …

Die Themen … cool.

… auch um mal wieder unter Meinesgleichen zu kommen.


* Ehemals eine Extremsportgaststätte und Kneipe im Prenzlauer Berg / Berlin. Ich hatte die Ehre, dort einige Jahre als sportlicher Leiter vom Wirt Assi eingesetzt gewesen zu sein. Später übernahm Sportfreund Haño meinen Job und ich ging in den Aufsichtsrat.