Adiós Cuba

Es geht nach Colorado zum Cumbres Pass. Je nach Wetter und Laune 7 bis 9 Tage. Von dem Pass trampt man, so auch ich, nach Chama. Dort liegt die Winterausrüstung bei der Post. Und ich muss nachdenken … Ethliche Kollegen und Kolleginnen starten von dort einen Flip Flop (auf der Zielseite etwas nach unten scrollen) um den Schnee austricksen 😜. Später mehr dazu.

Wie schon in der Kosmos-Mail geschrieben, Landschaft und Herausforderungen änderten sich extrem. Hier einige der wenigen Fotos der letzten beiden Tage.

Die Laune, besset das Gemüt, war nicht voll auf Euphorie eingestellt …

Heute hatte ich einen problematisch und kalten Start, so dass ich mich mit einem schönen Zeltplatz belohnt habe. Fluss, Wiese und eine Feuerstelle. Das schon nach knapp 20 km. Nur kommt niemand um hier ein Feuer zu machen 🙄.

Musste den Schlafsack gesund machen und fast alles trocknen …

Mal sehen wie es morgen wird. Haltet durch. 😎


Geschrieben am Freitag, hochladen werde ich, wenn wieder Netz zugegen ist.

Wissen

Warum heißt der CDT Continental Divide Trail?

Ich habe mal die Erklärung von Wikipedia in das Format „Die Sendung mit der Maus“ gebracht:


Bild 1: Stellen wir uns vor, ich schaue hier (auf der schmalsten Stelle des Trails) nach Norden, die Sonne im Rücken. Links und rechts, also im Osten und Westen geht es sehr tief nach unten. Wasser fließt (fast immer) nach unten. Wir (also ich) befinden uns einem entscheidenden Punkt. Möchte ich (also das Wasser) …

Bild 1

… nach rechts bzw. Osten? Möcht ich (also das Wasser) in den Atlantik, irgendwann nach Portugal oder irgendwo an die Küste von Afrika? Dann bitte dem Zeichen in Bild 2 folgen.

Bild 2

… eher nach Hawaii, Japan (@Emmi ein Hallo 😎) oder Asien allgemein, dann ab in den Pazifik. Hierhin leitet dich (also das Wasser) Bild 3.

Bild 3

Die Krux an der wahren Geschichte: Da Wasser extrem entscheidungfreudig ist, bleibt kaum welches auf dem CDT und El Dze muss dursten. Einen Trick gibt es. Man muss es in einem anderen Aggregatzustand treffen. 😎