… ich werde mich in den nächsten zwei, drei Tagen mehr um Höhenmeter, fehlendes Wasser und meine Laune kümmern.
Nicht nervös werden falls hier kurz erstmal nix kommt. 😎

… ich werde mich in den nächsten zwei, drei Tagen mehr um Höhenmeter, fehlendes Wasser und meine Laune kümmern.
Nicht nervös werden falls hier kurz erstmal nix kommt. 😎

Für Freunde des Harzes: 42 km, gute 1.100 hm und dieses Streckenprofil…

… man könnte es für den Brocken-Marathon halten (wo ein Stück fehlt). Aber zurück zur Wanderung.
Frühstart in Lordsburg, um 4 Uhr auf der Strecke. So früh, weil die zwei einzigenWasserstellen nicht ganz „safe“ waren.
Zunächst an einer Straße entlang, dann in die Dunkelheit. Geräusche die begeistern: Rennende Rinder, die sich ob des frühen Wanderers wohl erschrocken hatten und zum ersten Mal waren Kojoten zu hören. Und immer noch dunkel wie im Kuhpopo.
Dann kam sie langsam, die Sonne…

Gute 20 km wie in den Tagen davor. Gras, Kakteen, Palmenartige und Sträucher. Aber ein neues Tier kam vorbei.


Leute ich muss den Wald, das ewige Eis und zu viele Klapperschlange vertagen. Cowboy-Camping auf 2.200 m kann recht frisch sein. Kalte Hände 🥶
Aus der wüsten Landschaft bei Lordsburg, über einen Trockenwald, in einen märkischen Kiefernwal und wieder raus. Dass fasst die Strecke recht gut zusammen. Fast kommentarlos ein paar Bilder dazu:








Natürlich war es Quarz und kein Eis (Nachts waren hier auf ca. 2400 m immer noch um die 4 Grad +). Der Gipfel eines Berges strahlte schon von Weitem in gleißendem Licht. Den Umweg musste ich machen… ☺️




Wirklich unangenehm waren zwei weitere Kontakte mit Klapperschlangen. In den dichten Trockenwäldern gibt es auch viele viele Sträucher und Gras und so weiter. Das hat den sehr unangenehmen Nachteil, man hört die aufgeregt Schlange nur, sieht sie nicht. 😨 Vor, stehen bleiben, zur Seite oder zurück, alles spannende Möglichkeiten … Telefonjocker geht auch nicht, kein Netz.

Ne, ich fand’s auch nur bedingt lustig. Bin immer langsam gerade aus weiter.
Das waren die 42 km. Und am Ende kein Wasser, wo eigentlich welches sein sollte 😭. Das trug zur schlechten Laune bei. Ein Kollege half aus und die zwei Folgetage wurden um geplant. 😎

84 Meilen / 135 km sind in der ersten Woche erwandert. Klingt verdammt wenig, wenn man bedenkt, dass ich die Strecke schon das eine oder andere Mal in 24h gejoggt bin. 🙄
Es ist nicht vergleichbar, jaaa ich weiß. Und ich liege noch in meinem Plan, den ich garnicht habe. 😎
Einige schräge und auch einige normale Menschen getroffen. Beide Gruppen machen auf dem Trail was her, machen Spaß. 😁 Zuletzt habe ich unterwegs noch ein, zwei Leute getroffen. An den Wasserstellen dann auch mal drei. Die Leute verteilen sich oder manche laufen auch nur Sektionen.

Ich musste öfter und weiter aus meiner Komfortzone als ich eigentlich wollte. Aber, es war geil. Die Landschaft, wenn man es nicht denkt, war immer wieder anders, neu, aufregend. Alte Minen, interessante Wasserstellen, Tiere die ich so dicht noch nicht sah … ich war und bin begeistert. 🤩

Ich freue mich auf Woche 2, die morgen um 3:30 Uhr (a.m.) beginnt. 😎
Es ist der 25. April und eigentlich wären wir – Herr Häcker und diverse Freunde – an einem idyllischen Ort bei Frieda und würden uns alle irgendwie auf den Darß-Marathon vor- oder nachbereiten und einen Geburtstag feiern. Die einen mit Hefeweizen, die anderen mit einem Rum/Cola in der Hand und wieder andere mit einem Blick in die weite Landschaft von Meck-Pom. Aber leider fällt das dieses Jahr aus, weil Herr Häcker den Marathon nicht läuft und am Ende der Welt seine Kilokalorien anders verbrennt. Geburtstag hat er natürlich trotzdem.
Selbstverständlich gibt es einen Geburtstagsgruß aus der Heimat und zwar in Form eines Quiz. Wir haben uns über den Weg, denn Karsten in den nächsten 6 Monaten nehmen wird, Gedanken gemacht. Damit ihr daran teilhaben könnt, haben wir 16 Fragen formuliert, die es zu lösen gilt.
Hier geht’s zu den Quizfragen
Testet eurer Wissen rund um den Continental Divide Trail (CDT) und erfahrt ganz nebenbei, ob Karsten 10.000 Kilometer oder doch eher 1.000 Kilometer Strecke hinter sich bringen will, ob er theoretisch einem Grizzly und/oder einem Moschusochsen begegnen kann und ob er eine Nacht in Silver oder Gold City übernachtet. Wer alle 16 Quizfragen richtig hat, darf im nächsten Jahr mit auf den Darß – das allerdings ohne Gewähr!
Die Strecken
Soweit Strom da ist und ich nicht vergesse Knöpfe an der Uhr zu drücken, tracke ich mit und lade die Strecken beim Garmin hoch. Wer da ist und wenn Interesse besteht, nach El Dze suchen und sich verfreunden.
Die Struktur
Nach einer Woche merke ich, es ist garnicht so einfach ist ein elektrisches Reisetagebuch verständlich zu erstellen und das es mir dannauch noch Spaß macht 😁.
Morgen gibt es hier den Wochenrückblick und Dies&Das. 😎
Einfach nur Pflanzen. Hier ist Fotografieren harte Arbeit. Etwa so: Pflanze sehen, Stöcker abstellen, Handschuhe (gegen Sonne) ausziehen, ggf. hinknien, Foto machen und -das Schwierigste- ggf. wieder hochkommen 🙄.











