Tag 4 (heute 5. Juli) geschrieben, hochladen, wenn es eine Verbindung gibt.
Tag 4: Links lärmt der Fluss, rechts schweigt der Bergsee. 😊
Konnte mich nicht entscheiden, drum zelte ich (blaue Punkt) in der Mitte. 🙂Und ich zelte vorbildlich. 😎Der Bergsee.Gut, ihr ahntet es. Der Fluss. 😁
Heute 20 km mit 1250 hm. Unterwegs viel Kommunikation betrieben. U.a. eine Dusche und WaMa-Nutzung für übermorgen nahe Twin Lake (8 km 😢) geklärt. Hoffe auf freundliche Touristen die mich mitnehmen. In Twin Lakes muss ich shoppen und möchte Essen gehen.
Unterkunft ist echt ein schwierigste Thema, wenige und die Preise hiker-untauglich. Ich zelte dieses mal bei Leuten die Cabins vermieten.
Bunk-house haben sie auch, aber ich bin erstmal geheilt. Frühkindliches Trauma (na gut, ich war 16/17) brach wieder durch. Da ist so’n Rumäniending. Wenn ich Zeit habe erzähle ich es.
Zeitplätze hier in der Gegend, am Trail, haben meist keine Infrastruktur ausser dem Plumbsklo und manchmal Mülleimer. Das sind sonst einfach Plätze für Wohnungen, Wohnwagen, Autos und Zelte.
Gestern war Tag 3, der 4. Juli und damit 🇺🇸-Nationalfeiertag
Und ich feierte mit! 😎
An einem goldenen Fluss.Mit Früchten (Geschenke von Leuten die da unterwegs waren), Soda und einer …Margarita. (ja, die hat geschmeckt und ja, natürlich nehme ich die leeren Dosen mit)Und ich spühlte meine Salzspeicher im Fluss aus. 🥴
Zum wiederholten Male lärmt der Fluss, der sehr sehr erfrischend daherkommt, bei waschen. 🥴
Mittags gab es schon ein zwei Infos, hier nur noch ein paar Eindrücke von der sehr vielfältigen Strecke. Macht Spaß, auch wenn es nicht mächtig gewaltig spektakulär ist.
Mit dem TA Richtung Trailhead.Kiefern in Grünheide.Unordentliche Flüsse …… aber immer mit Brücken. 🙂Freier Blick zum Himmel.Dann doll grüne Abschnitte.Dann mal so.Wegen dem 🐻 hoch hinaus.Der erstmalig genutzte Ausrüstungsgegenstand (Seil) beim gemeinsamen Frühstück.So ging es heute weiter.Tief runter. 🫤Überbrücktes Wasser.Street hiking heute nur ca. 3 km von 24.Spot für das Zelt heute. Dahinter 10 m runter zum lauten, erfrischenden Fluß. Haltet durch, ich wünsche mir erstmal eine gute Nacht 😎.
Viele laufen mit kurzen Hosen, zumindest in der Wüste und gemäßigten Gegenden. Nicht so mein Ding, Sonne und Gestrüpp, damit soll sich die Hose rumschlagen. Bin Fan von langen Hosen, die schnell trocken, viele Taschen haben und nicht 200 Taler wegen eines Logos kosten.
Kaufe seit Jahren die „5.11 Stryke TDU PANT“ im „Militärfachversand“.
Shirts & Co.
Folgendes habe ich doppelt im Gepäck: kurzes Shirt, Laufstrümpfe und Boxer. Einfach ein langes Laufshirt, eine kurze Sporthose und eine Laufjacke. Plus, jetzt kommt meine Macke&Luxus „Schlafsachen“, jetzt Merino vorher (bis Chama) Baumwolle.
Bin Markenbewusst, das meiste ist von Tchibo. 😁
Im Grunde alles Sachen, die ich bei meinen Marathons oder Ultras trage. Funktioniert auch hier alles bestens.
Was klar ist, ihr werdet stinken und müsst nachkaufen (oder mitnehmen und vorschicken, was planbar ist).
Wüste
Eher keine Empfehlung, nur was ich (Vielschwitzer und blasser Typ 👻) gemacht habe.
Da habe ich ein fest gewebtes, weites Baumwollhemd getragen. Extrem trockene Luft + Wind, da störte die Baumwolle nicht. Drunter ein langes, anliedendes Funktionsshirt. Gab nie irgendwelche Scheuerstellen der Schultergurt.
Sieht blöd aus, aber ein Shirt, als zusätzlicher Sonnenschtz spart ganz viel Sonnencreme. 😎 Hier kommt es natürlich auf den Hauttyp an, wie viel Aufwand man betreiben muss.
Auch die Handschuh sind in erster Linie gegen die Sonne. (Schwarz soll besser schützen.)
Habe mich der Mehrheit angeschlossen. Trocken ist er cool. Feucht, da reicht Atemluft im geschlossenen Zelt oder Tau im offenen Zelt, geht die Daune (dramatisch) hoch bei der Kompforttemperatur. OK, nutze auch nur eine einfache ISO-Matte.
Würde vermutlich das nächste Mal wieder Kunstfaser (ist meine erste Daune) nehmen, auch wenn schwerer.
Isomatte (4)
Nach zwei Monaten intensiver Nutzung habe ich die durch ein ähnliches Modell ersetzt. Macht sich deutlich bemerkbar.
Keine aufblasbare habe ich mit weil, deutlich empfindlicher (Wüste Dornen überall), sehr teuer wenn gut und wer bläst die dann auf? Jaaaa, da sind oft Windbeutel bei, ist mir trotzdem zu umständlich. 😉
Inlay (7)
Tipp der Leute, damit die Daune nicht zu schnell versifft, da es jedes Mal mitgewaschen wird. Hilft sicher etwas.
Unterlage/Footprint(9)
Mein Zelt muss nicht unbedingt verhätschelt werden. Aber beim Cowboy-Camping notwendig, meine ich. In längeren Pausen, zum Abruhen auch ganz gut. Bei ultraleichten Zelten ein Muss, die sind etwas empfindlicher.
Stöckchen(11)
Als junger Mensch mit gesunden Gelenken und Knochen habe ich auch gelacht, über Stöckchenschlepper*Innen. 😁
Ich sage, unbedingt mitnehmen, wegen:
Nicht nur für Berg hoch/runter. Für das Furten an kritischen Stellen, über viele viele Baumstämme balancieren (oft 1 m + über dem Boden/Wasser), den Schnee (Schneeteller nicht vergesse, wie ich) und um ggf. im Notfall einen Schwarzbären in die Flucht zu schlagen. Wichtig: Nicht beim Grizzly versuchen. Wer das vorhat, sollte nur den Hinflug kaufen. Freuen sich die Erben.
Genau die nahm ich, wegen Kombi aus Klapp- und Teleskopmechanismus und Gewicht.
Daunenjacke (91)
Universell genutzt. Ganz kleines Geld, gibt es aber nicht mehr. Auch für gut in der Stadt geeignet. Egal ob Wüste oder Berge gute Mehrzweckwaffe gegen die krassen Temperaturunterschiede Tag/Nacht.
Regenjacke (92)
Gut isse, erst drei viermal genutzt. Wichtig, dass die auch mit Rucksack/Beckengurt erreichbare Taschen hat. Die Aperol-Spritz-Outdoorkleidung vom Prenzlauer Berg ist es oft nicht.
Taschen müssen höher eingearbeitet sein.
Wird fortgesetzt mit Hose & Co.
Nachhaltig: Teile der alten Isomatte als Schutz für die Eisaxt oder andere Menschen umgearbeitet.
… und den neuen Weg festgelegt: Morgen vorerst die letzte Schneeetappe Richtung grüner Weg.
Die Abstimmung war knapp 3:2 für die Änderung des Weges. El Dze, Ein Häcker, Karsten, der Dicke und der blaue Becher waren dabei. 😎
El Dze ist ein wenig traurig.
Wechsel der Strecke nicht weil es zu gefährlich ist … es macht zu oft keinen Spaß, nervt einfach zu viel Schnee. Ab Mittags oft bis zur Hüfte weg ..😕
Heute nur 11 km. Das kurze Stück in schwarz auf der Karte dauerte alleine gute 1,5 h. Zum See (wollte da zelten), dann nach oben und dann den rot gestrichelten Weg finden
Topografisch Karte Colorado (offline) in der App Locus.
Am rot gestrichelten Weg gehe ich morgen weiter.
Zwei drei Bilder von heute trotzdem:
Abschied vom Zug (der Follower ist die Feuerwehr)Der windigen Sattel von gestern Nacht Eine neue Blume 😁😭 Das Stück lasse ich aus 😭Das geht ohne Grödel (Leichtsteigeisen)Hier gings rechts zu weit ins Tal 🙄. Und der Himmel 🤔Beschaffen war nicht so einfach. Viele gibt es nicht für Schuhe ab 48.So könnte ich die einfach an- und ausziehen.Schnee und Hagel brachten die Wolken. Erst ins Gebüsch gekauert, dann lieber weiter in den Windschatten eines Gipfels.Der See … Zeltplatz Fehlanzeige. 😕Zum roten V bin ich dann wieder runter und zelte hier.
Vom See hoch und wieder runter, da fand ich keine Fotos auf dem Film. Hatte ich wohl was anderes zu tun. 😁
In 5 … 6 Tagen geht es weiter nördlich zurück auf die rote Linie. Dort soll es besser sein.
Ausrüstung:
Als Schuh habe ich jetzt den Raptor Ultra 2 (in 49, der ist für italienische Zwerge konzipiert) von La Sportiv. Gamaschen … nix besonderes, sind sehr hilfreich.
Die Eisaxt habe ich nur an einer Stelle bemüht.Das Gute, den Wettlauf gewann ich 😎.