Live: 2. Frühstück auf 3850 m


Ihr schafft das! 🙂

Auf nach Salida!

Essen ist für 8 Tage eingekauft. Gas muss ich morgen noch bekommen. Habe ich noch für 5 Tage.

Früh ins Visiter Center um zu sehen ob es eine freundliche Person gibt, die mich nach Creede fährt, sonst trampen. Gute 20 Meilen Straße ohne Randstreifen muss ich nicht haben.

In Creede noch Gas suchen, dann 15 km über braun zu rot. Bis ganz ran werde ich nicht kommen, geht von 2500 m auf knapp. 3700 m.

Beamen wäre auch gut …

Dann sind es knapp 90 Meilen/ 145 km bis zum nächsten Pass, von dem ich in die nächste Stadt Salida trampen muss. Versuche 17 … 20 km am Tag zu schaffen. Der Schnee ist dort nicht so krass. Vamos a ver 😁. Zur Not wird das Essen gestreckt.

Salida, da beginnt das Spiel von vorne. 😎

Offen ist noch, ob ich einen Aussichtspunkt mitnehme. Müsste dann meinem gelben Strich folgen und auf knapp 4300 m steigen. Technisch relativ einfach … sagen die Kollegen.

San Luis Peak 4275 m

Treffe dann wieder auf rot. Der Weg jetzt ist Teil des Colorado Trail. Das ist gut, weil: Maintenance (kaum blow downs) ist intensiver und es gibt sicher Day Hiker, die Spuren hinterlassen oder den Schnee schon weggetreten haben. Auch insgesamt etwas einfacher, damit nicht so viele Day Hiker sterben.

Auch schreitet das Tauen voran. 🙂


Sonst noch

Drei Wochen voraus habe ich ein Paar neue Schuhe, mal anderes Essen und Wasserentkeimer bestellt.

Hoffe die gewinnen den Wettlauf 😁

Ich könnte die Geschichte vom Motel fortsetzen, würde dann aber wieder Textlast erzeugen 😁.

Dann bis zum nächsten bodengestützen Netz oder kurz und bündig über die Satteliten. 😎 Haltet durch!

Live: in South Fork, im Motel

Gelassenheit ist sicher ein Produkt der Wanderung, der Erlebnisse auf der Wanderung, dem man sich nicht entziehen kann. 🧘

Anfrage/Check-in ca. 30 min, ich einziger Kunde. (egal, der Kaffee war richtig gut für amerikanische Verhältnisse)

Zimmer/Cabin, nicht das gleiche für 2 Nächte, muss heute wechseln. (nun gut, ist doof, weil ich die Ausrüstung durchsehe/auspacke, aber machbar)

Cabin, scheinbar direkt vom Vormieter übernommen. (hat, ja zwei Schlafzimmer also kein Problem, eine Tür zu Müllhalde weg, OK auf frische Handtücher hat der stute Deutsche (ich) dann doch bestanden)

Kosten, hier kosten Zeltplätze so viel wie Motels in New Mexico , dann noch Ferien und Wochenende und die Rocky Mountains (die Sonderzahlung für den Öffentlichen Dienst kommt hoffentlich im Juni, Nachkauf und Waschen vor den nächsten 7 bis 9 Tagen Natur ist so auch einfacher)

Kommunikation mit Housekeeping – imposible (keine Ahnung was ihre native Sprache ist, Zeichen halfen, habe die Handtücher)

Abrechnung über Kreditkarte, AMEX informiert mich: Tag 1 abgebucht, Tag 2 abgebucht … zwei Stunden später nochmal eine Summe um 150 $. (zum Check-in, konnte ich ja gleich noch einen Kaffee ziehen, oh sorry unser Fehler, buchen wir gleich zurück)

Wenn ich jetzt Kleinigkeiten, wie das verstopfte Waschbecken aufführen würde oder den Sessel vor der Tür erklärte, Leute ihr würdet mich für kleinlich halten. 🙄

ABER – eine Sache konnte ich mir bisher nicht erklären, traue mich auch nicht zu fragen:

Was in aller Welt haben die Amis für große Tischventilatoren?

Egal, ich halte durch, in zwei Stunden soll ich aus der Cabin ins Zimmer ziehen.

Vamos a ver 😁