Vier fantastische Tage (Teil 1)

Hier mal die Strecke eines Tages (20 km) mit fünf Punkten an denen ich fotografierte. Vielleicht kann man sich das besser vorstellen. 😎

1. Blick zurück. Am roten Punkt war mein Zeltplatz. Der Weg in das Tal war so cool wie …
… meine Nachbarn 🙂. Einige Elks und Elche lungerten da rum.
Extra nicht auf der Wiese gezeltet falls die nachts Hunger bekommen. 😁
2. Der rote Punkt ist die Stelle wo ich Bild 1 aufgenommen habe. Dahinter geht es ins Tal runter. Ich wanderte dann auf dem Kamm.
3. Ein Detail ist wichtig zu erwähnen, ist hier nicht gut zu erkennen.
Aber hier: Das ist eine Mutprobe für Bäume. Die oben an der Kannte stehen sind noch nicht gesprungen.
4. Hier war dann Zelten angesagt.
5. Eine geile Perspektive. 😁 Der Weg ist im unteren Teil auch zu erkennen. Nur nicht stolpern.
Oben auf dem Kamm. Knapp 4000 m.
Etwa bei Bild 2 hat man mir Steine in den Weg gelegt. Blick nach oben.
Blick nach unten.
Blick nach vorne (nach hinten sah es auch so aus). Aber …
… sowie etwas Platz war, gab es Blümchen. 😎
Oben am Pass gab es noch keinen Winterdienst.

Der CT hat den CDT verlassen

Der Colorado Trail ist jetzt nach Denver, nach Osten abgebogen. Es ist deutlich zu merken, es sind kaum noch Menschen unterwegs.

Es gibt keine Brücken mehr.
Blow downs laden zu Umwegen oder klettern ein.
Stellenweise ist der Weg etwas anspruchsvoller.
Morgen geht es Richtung Westen weiter.

Animal shelter vs. Hiker hostel


Die Binsenweisheit der Geschichte vorneweg, damit die Protagonisten nicht zu schlecht dastehen 😉

Wenn jemand nicht weiß, dass er/sie etwas falsch macht, etwa nicht passt, wird es nicht zu einer Veränderung des Verhaltens oder der Zustände kommen.

Weiter darf man nicht davon ausgehen, dass z.b. Informationsquellen, die für einen selbstverständlich sind, so auch von anderen genutzt werden.

Das gilt auf für die Zustände in dem Bunk-house.

Es gab einen Hiker der ein Bunk/Bett buchte. Mit dem habe ich mich länger über die Situation dort ausgetauscht. Er sprach dann mit dem Chef.


Die Story

Mit dem Besitzer telefonierte ich ein paar Tage bevor ich in Twin Lakes ankam. Cabin 145+Tax pro Nacht, zu teuer. Bunk, 45+Tax … wollte ich nicht, weil die Kritiken in der FarOut App zu negativ, wenn auch wohlgeformt waren. Wir einigten uns auf Zelten (incl. Loundary und Dusche).

Als ich dann ankam bot mir der sehr sympathische Chef nochmal das Bunk-house an. Ich druckste rum. In Deutsch hätte ich bestimmt auch erklärt warum. Aber in Ausländisch bekomme ich das nicht diplomatisch hin.

Nun gut, die Cabin bekam ich dann für 90 und Zelten die zweite Nacht (Cabin war nur eine Nacht frei) 20 Bucks. Geil 😊!

Ins Bunk-house bin ich auch, da war die Loundary und die Küche. Es war eine große umgebaute Garage.

Im Prinzip völlig OK.

Hier gleich am Eingang ein Raum mit frischer Luft und Kühlschrank. Dann der Schlaf-, TV und …

… Tierraum bzw. gemeinsam Schlafraum. 😎

Und hier war die Luft sehr abgestanden… Nichtmal für Geld hätte ich da geschlafen. Zudem schauten dort die Leute, die da arbeiten mit ihren Familien am Abend noch Netflix & Co., die waren auch wieder sympathisch, nur halt anders drauf. 😁

In den Kühlschrank stellte ich zwei Büchsen Bier. Gott, was war ich froh, daß mein Bier mit Metall ummantelt war …

Ich fand es trotzdem alles lustig, musste da ja nicht schlafen. 😊


🎥 Das lief bei mir im Kopf ab 🍿

Ich habe mich dort wie in einer Mischung aus einer Szene* von Police Academy 2 und The Flodders gefühlt. Herrlich, ich war in zwei Filmen. Ich stehe dazu bei PA schon mitsprechen zu können, The Flodders na gut, muss man nicht mögen, zu verkopft 😉.

Haltet durch! 😎


*Die Szene aus PA 2

Nicht in Deutsch gefunden. Auskennerinnen und Auskenner wissen sicher gleich Bescheid.

Quotes
[Sargent Vinnie picks up a chocolate bar out of a rubbish bin]

Vinnie Schtulman : Hey, Carey, look at this, huh? Geez. A Nestle Crunch bar. It’s hardly been touched.

[Notices the state of the candy]

Vinnie Schtulman : Ah, no wonder. It’s got ants all over it.

[Brushes and blows the ants off]

Carey Mahoney : Vinnie, you’re not gonna eat that are you?

Vinnie Schtulman : Well, you wanna split it?

Carey Mahoney : [horrified] No!

Carey Mahoney : So what is this place? It smells like animals.

Vinnie Schtulman : They took him to my place?

Vinnie Schtulman : [after seeing his cat pooped in the cereal] You sure you don’t want any?

Carey Mahoney : [uneasy] I’m on a diet.

Live: Wie weiter & Busse

Anspruchsvolle 130 km bis Grand Lake (Rucksack abholen). Sonntag will ich ankommen, macht 27 km min. pro Tag. (hellblau auf rot)

Die roten ⚠️ sind z.T. Sperrungen wegen Waldbränden. Vamos a ver …


Ich im ÖPNV (ja wirklich, habe ja kein Rad dabei)

Nach Silverthorne ging es im Bus, genauer in drei Bussen.
Nicht alle so leer waren nicht alle Busse, aber entspannte 1,5 h insgesamt.

ÖPNV ist hier im County kostenlos. Sowohl in der Stadt. Die haben nicht unbedingt viele Einwohner, aber große Ausdehnung und alles sehr autogerecht und auch zwischen den Orten (klingt besser als Stadt).


Das Wort „town“ wird hier auch für Siedlungen mit wenigen 100 Menschen genutzt. Das Wort „village“ kommt nicht vor.


HD! 😎

Live: Wie weiter & Busse

Anspruchsvolle 130 km bis Grand Lake (Rucksack abholen). Sonntag will ich ankommen, macht 27 km min. pro Tag. (hellblau auf rot)

Die roten ⚠️ sind z.T. Sperrungen wegen Waldbränden. Vamos a ver …


Ich im ÖPNV (ja wirklich, habe ja kein Rad dabei)

Nach Silverthorne ging es im Bus, genauer in drei Bussen.
Nicht alle so leer waren nicht alle Busse, aber entspannte 1,5 h insgesamt.

ÖPNV ist hier im County kostenlos. Sowohl in der Stadt. Die haben nicht unbedingt viele Einwohner, aber große Ausdehnung und alles sehr autogerecht und auch zwischen den Orten (klingt besser als Stadt).


Das Wort „town“ wird hier auch für Siedlungen mit wenigen 100 Menschen genutzt. Das Wort „village“ kommt nicht vor.


HD! 😎