Tag 7 – Moldoveano geschlossen 😉 (Nachtrag)

Der Blaue Becher und ich haben beschlossen, den Tag nur der Pflicht halber zu dokumentieren.

Bemerkenswert: Ich bin nicht auf den Moldoveano gegangen. 15 Leute auf dem Gipfel und nocheinmal so viele auf dem Weg. Ne danke, dann kann ich auch den Mont Everest buchen und mich da anstellen.

Da geht’s lang…
Ja genau da lang.

Sonst habe ich natürlich immer brav den höchsten Berg Rumäniens besucht.

Ansonsten nervte das Wetter. 😭

Eifersucht 🙄

Der Blaue Becher kam zu kurz in letzter Zeit, meinte er. Das führte sogar dazu, dass er ganz draußen schlafen wollte.

Also nicht mal unter dem Vorzelt, nein ganz draußen. Und was war der Auslöser? Eine schnöde Rolle Panzertape (in schwarz).

Wie es neulich schon schrieb, eine Zelt Stange brach aus. Das Problem konnte mit einer Hülse und eben diesem Tape behoben werden.

Blöd nur, dass ich die zweite Zeltstange dann sogar selber noch kaputt machte. Ein ganz gekonnte Fußtritt. 😭

Wieder kam das Tape zum Einsatz und der Blaue Becher war nicht im Mittelpunkt.

Aller guten Dinge sind drei, behaupten einige. Ich konnte liefern…

Ein Wanderstock brach.

Blöde Sache, weil die Stöcke sind hier sehr hilfreich. Aber, in der Thruhiker-Schule lernt man, nimm ein, zwei 🐟🐟 (Heringe) mehr mit, dann kannst du Stöcke, Finger usw. schienen.

Mit diesen und, ihr ahnt es, dem schwarzen Tape konnte der Schaden behoben werden.

Das brachte das Fass zum überlaufen. Der Blaue Becher war sauer, motzte rum und schief wie eingangs geschrieben draußen.

Oh je. Ich redete auf ihn ein, half nicht. Dann am nächsten Tag suchte ich nur blaue Strecken raus…

Sogar der Himmel war blau… half immer noch nicht.

Dann die Idee, es gab ja noch ein paar Dinge den ging es viel schlechter als ihm. Sie wurden garnicht gebraucht und z.T. fristeten sie die ganze Zeit ein Leben in der Tiefe des Rucksacks.

Bärenspray, Wasserfilter, Schmerztabletten
(v. l. n. r.)

Ich vergaß sogar noch die Rettungsdecke. Die vier hatten die ganze Zeit nichts zu tun, standen nie im Mittelpunkt.

So ganz langsam sah er ein, dass er übertrieb. Heute früh waren wir wieder beste Freunde. ☺️


Haltet durch. 😎

Live – Tag 10 Abstieg

Der letzte Abend gestern (Explosionszeichnung)
Versöhnung und Frühstück am Morgen
Mitte/Oben das Ziel

Guten Morgen, Wochen (gefühlt) liegen hinter mir. Die anderen Orte, Erlebnisse sind ewig weit weg. Gelernt habe ich, 35 Jahre sind ein zu großer Abstand um hier alleine zu wandern. So cool auch die anderen Ausflüge waren.

CDT-Feeling

Die vergangenen Tage kann man recht gut mit einer Etappe auf dem CDT gleichsetzen. Die Entfernung zwischen zwei Orten um sich zu duschen, einzukaufen und die Sachen zu waschen.

Was 1:1 CDT war, vor allem während der nassen Tage, sich morgen wieder in die klammen/nassen und stinkenden Klamotten zu zwingen. 🙄

Auch das Essen war recht authentisch 😁.


Der aufmerksame Leser sah oben das Wort ‚Versöhnung‘. Oh ja, wir hatten Stress. Erkläre ich gleich. 😕


Haltet durch. 😎

Live – 2. Pause

Ihr merkt schon ich habe heute Zeit, Strom und keinen Regen. ☺️

Der letzte Berg der diesjährigen Tour. 😢 Ortskundige werden sich wundern. Jau, ich laufe einen großen Kreis um ein lauschiges Lager für die letzte Nacht hier oben zu finden. Morgen geht’s runter und hoffentlich klappt das Date mit dem Taxifahrer. 🙄

Landschaft

Hier hat man den schroffen, felsigen Făgăraș verlassen und die Berge sind eher sehr hohe Hügel. Grün, mit deutlich weniger Menschen und immer noch schönen anzusehen.

Pro Tag über 10 km sind hier kein Problem, lebst für alte, weiße Männer nicht.

Falls ich mich 2027 wider auf den Weg mache, würde ich hier im Osten einsteigen. Brasov ist dann der Ausgangspunkt.


Zeichen

Mystisch wurde es am gestrigen Abend. Dutzende Schafe wenn nicht hundert und mehr gaben mir Zeichen. 😲

Folge dem Weg?

War es heute auch, nur andersrum.

Komm auf den Punkt?

Warum denn, habe doch Zeit. 😁

Könnte ein Riesensperma sein, das sich den Kopf gestoßen hat?

Tja, wer versteht schon die rumänischen Schafe. 🤔

Insgesamt stelle ich fest, die Choreographien, welche die Hirten ihren Schafen beibringen, sind beachtlich. 👍


Haltet trotzdem durch! 😎

Live – Tag 8 Mittagspause

Was für eine Nacht…

… Regen, Hagel, Regen und der Cerberus oder Zerberus (je nachdem wo man wohnt).

Bericht folgt. Befürchte nur, dass es kein Netz am Zeltplatz gibt. Irgend etwas ist immer würde Gerry sagen.

Heute ist Thruhiker Day, erst vier Amis, dann zwei Ungarn und eben zwei Deutsche getroffen, die den ganzen Weggehen.

🇭🇺 I make smiles not miles. 😎

Mehr später, da war ein schönes Zusammentreffen.

Grüße an 🦌 (Bambi) Die Hütte kennste anders.
15 rumänische Minuten 😁
Gestern ein lichter Blick vom…