… bzw. der Rest der Strecke Richtung Pie Town schulde ich euch noch.
Das erste Foto war der Blick durch die Front(scheibe) und das Heck fenster eines wohl sehr alten Autos. Gibt es überall, weiß ich. Beeindruckend fand ich die Stelle wo es lag. Mitten in der Wildnis, evtl. mit dem Hubschrauber abgesetzt. 🤔
Wenn man (ich gerade) fast unendlich Zeit hat, kommt sowas bei raus. 😂Jetzt wieder die Autospezialisten bitte. 😁Hier wurde bidirectional geschossen, haben wir hier auch einen Waffenspezialisten?
Lag gleich oben am Canyon, weit und breit keine Straße. Aber … 10 km weiter war keine Straße, die aber trotzdem gesperrt wurde…
Gibt es hier einen Zusammenhang mit dem Auto?
Gut verfolgen wir das nicht weiter. Hier Impressionen des Weges weg vom Fluss und wieder zurück zum Fluss (gibt nahe der Quelle keine Alternative) und weiter …
…Schöne Landschaftsgestaltung (Spoiler 2 erkennt der aufmerksame Leser)Eine Blume muss sein. 😎Auch Kiefern kann man nett hinstellen.Der 1. See auf dem Trail für NOBOs, der letzte für SOBOs. (Snow Lake)… gleicher See am Morgen 😊Gila Middle Fork fast an der Quelle.Kühe von oben.Keine Kühe von oben.Quelle und Abschied.Einsamkeit 1Einsamkeit 2….Einen Tag vor der Aufnahme habe ich hier von technische anspruchsvoller Strecke geschrieben … 😁 (4 Meilen geradeaus)Fast wie im Hochharz 1… und 2.Wegweiser und Hidden Places mischen.Ein Ziel muss man haben.
An dem Berg (letztes Foto) war dann mein Date 😍.
Viel Spaß beim Schauen. Typ vom Auto mit Baujahr gerne an cdt@hacker.berlin (die ist echt) und wird von meinem Redaktionsbüro gelesen. 😎
Das Schlechte zuerst: Ich werde erst am Tag 9 wieder in der Zivilisation (Pie Town) sein. Gut: Habe hier im Tal Netz und ich kann versuchen, euch zu zeigen, wie geil es hier aussieht und warum ich trödelte. 😊
Gehen wir zurück zu den Tagen 1 bis 3. Ich hatte mich entschlossen, über einen kleinen Canyon abzusteigen (warum fällt mir da gerade Hertha ein 😁) um dann wieder am Fluss weiterzulaufen. Cool, kostet aber viel Zeit.
Hoffte es wird einfacher. Der Gila speist sich aus dem West-, Ost- und Mittelstrom. Ich, der immer auf Konsens und Ausgleich bedacht ist, Extreme nicht mag, bin natürlich an der Middle Fork des Gila entlang 😁. Scherz, nicht darum, sondern der CDT geht da lang. 😎
Die Hoffnung zerschlug sich sehr schnell, weniger Wasser jau! Aber dafür haben sie den Canyon schmaler gemacht, deutlich. 😭
Wäre ich oben geblieben (wie die aller meisten Wandersleut), wäre ich morgen in Pie Town und würde nicht hungern. Aber, das alles hätte ich nicht gesehen..
Wir beginnen mit eine Blume 😎 Einstieg in den Little Bear Canyon Blase im Magma zum Massenboofen. 😎Weiter zu Gila runter.Und da ist er (der Gila)………Ihr erinnert euch an die Angriffe auf meine Stöcke? Nicht mit meinen Schuhen. 😉Der Zeltplatz hat Geschichte. Nur welche???……Das war komplex ..😨……Kunst 1Kunst 2
Wer mehr zu den Kunstwerken wissen möchte, mailt mir. Ich denke mir dann etwas aus. 🤔
Nach 2,5 Tagen hatte ich aber dann echt genug vom Wassertreten, Kraxeln und vom sehr langsamen Vorankommen. Gönnte mir 600 hm um bin erstmal raus aus Canyon des Gila.
Es kam nach dem Aufstieg kein Wirbelsturm und ich bin nicht in Kansas … irgendwie aber doch ganz woanders:
Ich hatte viele Bilder versprochen, im nächsten Ort. Zunächst muss ich Ort konkretisieren: Eine große Farm mit vielen Pferden, Ziegen …, zwei Zeltplätze und der Laden (Doc Campbell’s Post).
50% des Ortes
Kein Mobilfunknetz, Internet über den lieben Elon. Da ist wenig übrig p.P. 😢.
Ich versuch ein paar Impressionen der letzten 4 Tage und 90 km zu schicken.
Der Gila – keine Ahnung wie oft ich auf den ersten km furten musste. (min 3 mal pro km)Morgenstund‘ hat Quecksilber im FlussDas ist das Foto eine Diesel.Sie warten auf einen Fehltritt … 😁Furten (1): Klar warum man hier die Seite wechseln muss. Am X ging rein.Furten (2): Bild von der Stelle mit dem x.Eine Blume.Noch eine Blume. Fand ich lustig, die Kleckerburgen.Teile der Strecke waren wie ein FreilichtmuseeumAbteilung BlockhäuserEine alte Skischanze, die umgekippt ist.Furten (3): Nur Schienbein hoch und immer zu dritt. 😎Furten (4): So wirklich easy.Furten (5): So völlig beherrschbar. Jau Wanderschuhe und Hose bleibe an.Furten (6): Über andere Situationen mehr bei einem Lichtbildvortrag. 😉An der Strecke.Blick aus meinem Pool.Der Pool.Immer wieder schön.Davon gab’s viele viele. Vermutlich läuft jemand mit Barfußschuhen.🤔Packen morgens um 6.Frühstück halb 6.Nochmal Natur.
In Echt und Farbe ist es noch viel gewaltiger, schöne. 😊
Pro Tag 2 bis 4 Hiker getroffen, klar die haben mich überholt. Aber ich habe ja Urlaub 🙃.
Den Wochenrückblick möchte ich mit einem Lob auf die Übernachtungs- und Logistikbranche, insbesondere die US-Post starten. Alle Pakete kamen an bzw. waren noch da.
schon aus Deutschland Bestelltes war im Starthotel
aus Lordsburg an unterschiedlichen Stellen geschickte Pakete
über Amazon bestellte Nachkäufe an die Strecke
und in Hotels Gelassenes
Illustration: Weihnachten morgens um 10 Uhr im Postamt von Silver City.
Strecke
Die hatte es in sich, wie ich schon schrieb. Im Nachhinein überwiegt natürlich immer das Schöne. 😎
Unerwartet, ein Flusslauf mit FlussAm unerwarteten Flusslauf mit Fluss eine gigantische PappelAm Flusslauf, hier dann ohne Fluss, ein perfekter SchattenbaumPerspektivwechsel am SchattenbaumDie vermutlich größte Kuhtränke in NM (hatte noch genug Wasser aus dem Flusslauf mit Fluss)Ein Sandläufer
Und ihn kennen manche schon aus meinem Vortrag über den Urlaub in der hohen Arktis, mein kleiner blauer Becher. 😍
Hier unterstützt er bei der Wassergewinnung.
Die Community …
… ist vielschichtig. Quantitativ vorne nach meiner Beobachtung ist die Gruppe der „Jungen Wilden“, gefolgt von den „(Real) Thruhikern“ oder die es unbeding werden wollen. Mit Abstand folgen dann einzelne Touristen mit anspruchsvollen Vorhaben (hier sehe ich mich) und Pärchen (hoffe das Wort ist noch p.c.), die ihre Beziehung vermutlich völlig krisenfest machen. 😁
TX_Jeff (72) rechts und El_Dze (55) links
So einseitig wie in der IT in Deutschland ist das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungs nicht auf dem Trail.
Mit 55 ist man klar auf der älteren Seite der Teilnehmer*Innen 🤣 vermute ich. Kenne bisher ja nur eine Leute eine Woche um meinen Start.
Ich halte euch informiert 😎.
Opuntia al horno
Viele kennen sicher die spanische Köstlichkeit „Alcachofas al horno“ in NM gibt es eine verwandte Köstlichkeit, die „Opuntia al horno“. Entdeckt ca. 1250 AD durch die Kultur der Mogollón. Angeblich nach Waldbränden „entdeckt“.
Für mich nachvollziehbar, nachdem ich das erste Gebiet teilweise umging, in welchem es bis vor kurzem noch brannte. ¡Que rica! 😎
Für Freunde des Harzes: 42 km, gute 1.100 hm und dieses Streckenprofil…
… man könnte es für den Brocken-Marathon halten (wo ein Stück fehlt). Aber zurück zur Wanderung.
Frühstart in Lordsburg, um 4 Uhr auf der Strecke. So früh, weil die zwei einzigenWasserstellen nicht ganz „safe“ waren.
Zunächst an einer Straße entlang, dann in die Dunkelheit. Geräusche die begeistern: Rennende Rinder, die sich ob des frühen Wanderers wohl erschrocken hatten und zum ersten Mal waren Kojoten zu hören. Und immer noch dunkel wie im Kuhpopo.
Dann kam sie langsam, die Sonne…
Das Ziel vor Augen, den Weg im Fokus (könnte auch bei LinkedIn stehen)
Gute 20 km wie in den Tagen davor. Gras, Kakteen, Palmenartige und Sträucher. Aber ein neues Tier kam vorbei.
Der Riesenlöffelhase
Leute ich muss den Wald, das ewige Eis und zu viele Klapperschlange vertagen. Cowboy-Camping auf 2.200 m kann recht frisch sein. Kalte Hände 🥶
Aus der wüsten Landschaft bei Lordsburg, über einen Trockenwald, in einen märkischen Kiefernwal und wieder raus. Dass fasst die Strecke recht gut zusammen. Fast kommentarlos ein paar Bilder dazu:
Ganz selten blauer Himmel100 Meilen
Natürlich war es Quarz und kein Eis (Nachts waren hier auf ca. 2400 m immer noch um die 4 Grad +). Der Gipfel eines Berges strahlte schon von Weitem in gleißendem Licht. Den Umweg musste ich machen… ☺️
Wirklich unangenehm waren zwei weitere Kontakte mit Klapperschlangen. In den dichten Trockenwäldern gibt es auch viele viele Sträucher und Gras und so weiter. Das hat den sehr unangenehmen Nachteil, man hört die aufgeregt Schlange nur, sieht sie nicht. 😨 Vor, stehen bleiben, zur Seite oder zurück, alles spannende Möglichkeiten … Telefonjocker geht auch nicht, kein Netz.
Das ist keine Klapperschlange. Die Ängstlichen üben hier mit Kühen, die im Weg stehen.
Ne, ich fand’s auch nur bedingt lustig. Bin immer langsam gerade aus weiter.
Das waren die 42 km. Und am Ende kein Wasser, wo eigentlich welches sein sollte 😭. Das trug zur schlechten Laune bei. Ein Kollege half aus und die zwei Folgetage wurden um geplant. 😎
Heute mal ein kompletter Tagesablauf. Am Ende stehen fröhliche 35 km auf dem Tacho. Aber, lasst mich in der Nacht zum 23. Beginnen …
… der sandige Zeltplatz und die kräftige Windböhen ließen kleine Dühnen im geschlossenen Zelt entstehen. 😣
Einfach ignorieren und schlafen ging dann. Bis um 5 Uhr das Telefon weckt. Zum Frühstück die Reste der konzentrieren Brokkolie-Cremesuppe (normale Tütensuppe mit einem Drittel des Wassers) vom Abend und ein kalt gekochter Kaffee (Beutelkaffee in Wasser gelegt, richtig gekocht schmeckt der hier auch nicht besser).
Essen, Packen, Wasser fassen und das Zelt abbauen unter einer Stunde und kurz vor 6 war ich mit Stirnlampe unterwegs. Temperatur um die 6 °. Perfekt 😁
Um 7 kommt langsam die Sonne. Am Himmel ist irgend etwas ganz anders …
(OK Wolken und ein Auto)
… Wolken. Das erste Mal Wolken am Himmel seit ich in New Mexico bin. Coooool.
Da es auch keine Berge gab dazu noch leichter, kühler Wind von hinten, waren nach 3 h ca. 13 km geschafft.
Die Landschaft am Anfang nicht ganz so klasse wie sonst, aber Kompensation nahte seitens der Fauna…
Eine Herde aus Pferden …… einem Esel …… und der Chef der Herde.
Sah fein aus, sollte noch nicht alles sein. Ein paar km weiter …
… ein Drachen …… und vermutlich eine Sonoran Gopher Snake (ungiftig).
Durch ihr Wohnzimmer ging der Pfad. Fand sie mittelmäßig.
Ich fand mittelmäßig, dass klar war, ich muss mir mein Wasser mit den Kühen teilen. Gab keine anderen Möglichkeiten unterwegs.
Quelle 1 ging noch, war auch keine Kuh zu sehen.Nachfüllen musste sein. Hier mit dem kleinen Filter, der auch direkt auf Plastikflaschen passt.
Die Filter sind „nur“ gegen Mikroben/Parasiten und Bakterien. Gegen Viren muss es Chemie sein. Habe Micropur mit, muss aber lange einwirken. Für den schnellen Schluck reichte der Filter.
Dann der verdiente Mittagsschlaf von 14 bis fast 15:30 Uhr.
Mein Schlaf mein.
Bei km 27 noch einmal Wasser tanken. Da ich nicht wusste ob ich bis zur nächsten Cache-Box (organisiere Wasserstellen) komme reichlich. Da wird das Filtern dann aufwendiger.
Im Schatten des Tanks, von dem das Wasser in einen Autoreifen läuft…… aus dem wir das Wasser nehmen. 🙄Filter in Groß mit Wasserbeuteln.
Als ich dann sah wie die Kuh da reinsabbert, legte ich mit Micropur nach. Ja, man ist auf solche Wasserstellen angewiesen. Man kann nicht alles tragen, wer es nicht mag, eher nicht hier wandern.
Weiter Richtung Nachtlager.
SuchbildMit Blümchen an der Strecke.
Kurz vor 17 Uhr war klar, ich komme bis zum Cache. Dann ein km vorm dem Ziel dann diese Begegnung:
Klapperschlange (nicht ungiftig)
Die sind echt laut. Unsre Wege trennten sich dann langsam. Und ich kam fröhlich an.
Das ist so ein Cache.
Das Lager -Cowboy-Camping- war schnell aufgebaut, der Kartoffelbrei (konzentriert) schnell gekocht. Insgesamt lagerten drei Leute hier. Ein Engländer und ein Kollege aus Hongkong kamen noch.
Danke an „die Eichenallee“ in Potsdam, wo ich das oft üben konnte 😎
Hinlegen, überlegen was war, was kommen kann. Zweifeln, Planspiele … all das kommt vor dem Einschlafen z.T. ziemlich intensiv…
Zum Abschluss zeige ich euch noch das, was ich in der Nacht als letztes sah.