Entrenamiento para Valencia

Training für den Valencia-Marathon, so kann man die Überschrift übersetzen.

Gehen wir zwei, drei (gefühlte) Monate zurück. Am Anfang stand der…

… Médoc-Marathon 😍

Ja, der Bericht kommt noch 😁. Es geht hier nur um das Motto: Das Meer

Da ich wenig flexibel bin… wartet 😂 ich muss kurz abschweifen: Hier im Land Napoleons fällt mir ein kleiner CIO-Mann aus Berlin ein, er bescheinigte mir ein sehr simplizistisches Weltbild. 😘

Nicht flexibel, siplidingsda… in der Praxis bedeutet das, ich laufe oft die gleichen Marathons über viele, viele Jahre. (Hier könnte ich auch wieder abschweifen, über Freunde mit schlechten Planungen ihrer 60. reden, aber das vertikalisiert die Zielgruppe zu sehr.) So auch den Valencia-Marathon.

Valencia liegt hier am Strand ein paar km nach Südwesten. Was liegt näher, als mit den Erinnerungen an den Médoc-Marathon mit dem Training hier zu beginnen.


Flussgefangenschaft in 🇫🇷

Nein, es geht nicht um die besorgten 🦺, Generalstreik oder ähnliches. Es waren wirklich…

… zwei Flüsse, fehlende Brücken und eingestellte Fähren, die mich festsetzten. (Richtung Mónaco nach oben, Valencia unten)

(Geduld, die Moral der Geschichte kommt gleich.)


Das Training fand in der üblichen Laufgruppe statt. Häcker, ich, El Dze und der Dicke starteten am Morgen Richtung Monaco

Da sind wir.

Dann nach schon 1,2 km der erste Insta-Punkt.

Schön geharkt und Palmen aufgebaut…
… wie im Traum, wenn der Böse Wind nicht gewesen wäre. 😬

Bevor ich zur Moral der Geschichte komme, noch schnell die Schönheit der beiden Flüsse.

Links, das bin ich, rechts der eine Fluss (Richtung Mónaco)
Links das ist El Dze, rechts der andere Fluss (Richtung Valencia) .

Häcker und der Dicke blieben an diesem VP hängen:

Wie immer waren wir zu langsam und der VP wurde schon abgebaut.

Auch der Zieleunlauf war weg:

😭

Egal: Einmal noch mit Louis de Funès abschweifen

… dann seid ihr erlöst.

Jeder, jede mit POS-Abschluss kennt den Film.

(Für Leser*innen aus den gebrauchten Bundesländern: POS war in etwa Realschule+)

Wenige wissen, dass hier gerade ein Remake gedreht wird:


Zurück zum Training, dem Meer und dem eigentlichen Thema dieses Beitrages… 🤔

Tut mir echt leid… ich habe den Faden verloren. 🙄

Tapfer, wer bis hier hin kam. 😎


Nicht weit aber intensiv.

Haltet durch 😉

Schleudertrauma und Frustration – Ein cooler Tag ☺️

Nein, das ist noch nicht der versprochene Beitrag zum Médoc Marathon, hat aber auch mit Joggen zu tun.


Fangen wir mit dem Schleudertrauma an.

Ich kenne einige Gebirge auf einigen Kontinenten dieses Planeten. (Über andere Planeten darf ich noch nicht schreiben.) Doch nirgends bin ich einen Weg gelaufen, der nur aus Kurven (andere sagen Serpentinen) besteht. 8 km hoch und zurück.

Los Españoles… sie haben den Weg hier bei Canfranc (Pyrenäen) erfunden.

Die Straße da ist im Berg.

Und das ganze für (nur) gute 1000 Höhenmeter. Da sind die Wege im Făgăraș (Rumänien) pragmatischer.

Aber cool war es. 😎 Ca. zwei Fotos habe ich als Beweis.

Rustikal ausgeschildert
Dann am Pferdeschwanz…
… Flieger grüß mir die Sonne, grüß mir den Mond. 😍
Landschaft.
Was meine Bekannte (rechts) nicht wahrhaben möchte, sie ist deutlich kleiner als ich.
Ich auch mal ganz oben.
Landschaft 2.
El Dze grüsst.

Nun die Rubrik Frustration. 😢

Nach Canfranc-Estación wollte ich wegen der alten Bahnanlagen (Sorry @Bahn-Katrin). Schon irre, was schon früher für Steuergeld verschwendet wurde.

Lokschuppen alt
Zug alt
Bahnhofsgebäude alt (neu gemacht als Taler-Hotel)
Taler-Hotel innen

Hintergründe … wirf eine AI-freie Suchmaschine deines Vertrauens an.

Und nein, das war nicht die Frustration, die Gegend ist interessant. Baumschule, Bunker, viele Anlagen zum Lawinen- und Hochwasser Schutz, aber das führt jetzt zu weit.


Dass hier in zwei Wochen die WM im Trail- und Berglauf stattfindet, ist sicher bekannt.

Ja, es war Zufall…

Da das Dorf schon voll echten Läufern (m/w/d) ist, man viel Aktivitäten sieht, kam mir nach der zweiten Portion Bravas (siehe Foto) die Idee, den 44 km Trail der WM-Strecke morgen zu Joggen. Perdón, versuchen zu Joggen 🤔. Auf 44 km 3800 Höhenmeter unterzubringen… bin gespannt.

Das sind die besten Bravas der Pirineos

Und nein, auch das ist auch nicht die Frustration.

Der Blick auf die echten Läufer war es. Nicht, daß ich so schnell sein kann/will. Die Leichtigkeit (😭) wie sie trainieren, hoch und runter renne, in die gleichen Bars gehen 😍… das ist cool.

Sieht easy aus… ist es auf der Strecke nicht.
Geheime Zeichen an Lö… 🙄
Und nach dem Training lächeln (Teil der Spanischen Selección)

Frustrierend klingt zu negativ, merke ich gerade. Egal, kann jetzt nicht alles umschreiben, al fin: Der Tag war echt cool.


Morgen geht es um 7 Uhr auf die Strecke, hoffe die Profis schlafen noch. 😁

Es wird keinen Livebericht auf WhatsApp geben, so viel kann ich verraten.


Haltet durch. 😎

Eifersucht 🙄

Der Blaue Becher kam zu kurz in letzter Zeit, meinte er. Das führte sogar dazu, dass er ganz draußen schlafen wollte.

Also nicht mal unter dem Vorzelt, nein ganz draußen. Und was war der Auslöser? Eine schnöde Rolle Panzertape (in schwarz).

Wie es neulich schon schrieb, eine Zelt Stange brach aus. Das Problem konnte mit einer Hülse und eben diesem Tape behoben werden.

Blöd nur, dass ich die zweite Zeltstange dann sogar selber noch kaputt machte. Ein ganz gekonnte Fußtritt. 😭

Wieder kam das Tape zum Einsatz und der Blaue Becher war nicht im Mittelpunkt.

Aller guten Dinge sind drei, behaupten einige. Ich konnte liefern…

Ein Wanderstock brach.

Blöde Sache, weil die Stöcke sind hier sehr hilfreich. Aber, in der Thruhiker-Schule lernt man, nimm ein, zwei 🐟🐟 (Heringe) mehr mit, dann kannst du Stöcke, Finger usw. schienen.

Mit diesen und, ihr ahnt es, dem schwarzen Tape konnte der Schaden behoben werden.

Das brachte das Fass zum überlaufen. Der Blaue Becher war sauer, motzte rum und schief wie eingangs geschrieben draußen.

Oh je. Ich redete auf ihn ein, half nicht. Dann am nächsten Tag suchte ich nur blaue Strecken raus…

Sogar der Himmel war blau… half immer noch nicht.

Dann die Idee, es gab ja noch ein paar Dinge den ging es viel schlechter als ihm. Sie wurden garnicht gebraucht und z.T. fristeten sie die ganze Zeit ein Leben in der Tiefe des Rucksacks.

Bärenspray, Wasserfilter, Schmerztabletten
(v. l. n. r.)

Ich vergaß sogar noch die Rettungsdecke. Die vier hatten die ganze Zeit nichts zu tun, standen nie im Mittelpunkt.

So ganz langsam sah er ein, dass er übertrieb. Heute früh waren wir wieder beste Freunde. ☺️


Haltet durch. 😎

Live – Tag 8 Mittagspause

Was für eine Nacht…

… Regen, Hagel, Regen und der Cerberus oder Zerberus (je nachdem wo man wohnt).

Bericht folgt. Befürchte nur, dass es kein Netz am Zeltplatz gibt. Irgend etwas ist immer würde Gerry sagen.

Heute ist Thruhiker Day, erst vier Amis, dann zwei Ungarn und eben zwei Deutsche getroffen, die den ganzen Weggehen.

🇭🇺 I make smiles not miles. 😎

Mehr später, da war ein schönes Zusammentreffen.

Grüße an 🦌 (Bambi) Die Hütte kennste anders.
15 rumänische Minuten 😁
Gestern ein lichter Blick vom…

Tag 4 – Nachträge

Zunächst zu den jungen Männern…

Die Gegend ist ein Ausflugsziel, durch die nahe Straße, trotzdem dachte ich einen einigermaßen ruhigen Zeltplatz gefunden zu haben.

Einmal rund ums Zelt geschaut

Der Fels da links von der Mitte muss ein Insta-Hotspot sein. Kurz vor Sonnenuntergang kamen Gruppen fröhlicher Menschen, manche oben, mache fotografierten die oben.

Früher gab’s sowas nicht 😉


Der 4. Tag hatte es in sich. gute 1600 Höhenmeter und einige „assistierte Passagen“.

Das hier war noch recht einfach, da geht’s fast senkrecht runter. Bissel eng für den Rucksack und bitte nicht loslassen.
Nach dem Lătel kam…

… ein längeres Stück mit Stahlseilen auf einem Grad und es kam Schneeregen. Nicht lustig und ich kam nicht im Ansatz auf die Idee da oben doch ein cooles Foto zu machen.

Diesen schönen Zeltplatz ließ ich aus. Da gab’s nur die Pause.
Die Blume des 4. Tages 🙂

H…. 😎

Tag 5 – Ein Zero day

Oder fast.

Zero days sind im Thruhiker-Sprech Tage, an denen nicht gegangen wird. Irgendwann müssen sich die geschundenen Knochen erholen.

Nein, nach 5 Tagen ist das noch nicht nötig. Die wage Idee hatte ich gestern Abend schon, als ich feststellen musste, dass heute (also jetzt) erst Dienstag ist. 🤔 Dienstag… da habe ich noch viel Zeit.

⚠️ Ja, noch ausreichend Essen. ⚠️

In der Nacht Dauerregen und starker Wind. Bin dann von meinem nicht ganz so spannenden Zeltplatz* doch los. 2km weiter hinter zwei Hügel, bei den Seen gäbe es einen schönen Platz.

*Na gut der Blick auf Negoi und Caltun ist fein.

Der Wind heftig, vor allem die Böhen. Dann kommt die Stelle wo unter einem der Tunnel der Transfagarasch verläuft. Ein schmaler, manchmal sehr schmaler Weg.

Gibt nette Details, die es interessant machen.

Bei gutem Wetter kein Thema, mit den Böhen heute, mir war nicht immer Wohl. Aber was ht das jetzt mit dem ZD zu tun? In ca. 3-4 h kommt ein Grad den viele umlaufenden (🦌und ich letztes Jahr auch), den mach ich auf keinen Fall bei dem Wind. Klar kann morgen immer noch Mistwetter sein, dann halt auch umlaufende. So kam es zum Zero day hier:

Gibt Schlimmeres 😎

Und als es dann, nach dem Zeltaufbau, 3h am Stück aus Kübeln goss, war ich sehr froh über meine Entscheidung.

In der Gegend hier, durch die Erreichbarkeit über die Straße, trifft man einige Dayhiker (90% Rumänen).

Meist laufe ich nach den Markierung.
Quellen, Abkürzung… dann nach Karte.

Ist die Standartkarte von Locus Map (gold).


Ein bissel Zivilisation habe ich auch für euch:


Da oben muss ich morgen früh hin, um die Beiträge abzuschicken. Ist entgegen meiner Richtung… aber für euch gerne. 😊

Die Netzversorgung wird immer weniger, also keine Panik wenn nix mehr kommt.

Die Stromversorgung habe ich durch das zu große Pannel noch im Griff.


Haltet durch. 😎