Weg nach Grants in’s „The Malpais“

Nach Pie Town gibt es erstmal nur langweilige Piste. Und halt die Unwetter, welche völlig unüblich für die Jahreszeit sein sollen, sagen die Leute hier.

Ich habe mich dann für die „Cebolla Alternate“ und gegen die klassische Route und eine Abkürzung auf der Straße entschieden.

Mehr Wasserstellen und eine alte Siedlung waren der Grund.

Dittert Site war die, zugegeben unspektakuläre aber von einer Klapperschlange bewachte alte Siedlung.

Man muss Fan von …
… alten Dingen sein, um die …

… Fotos gut zu finden. 😁


Weiter dann zu in den Canyon, wo mich das Unwetter aufhielt.

Die Gewitter trafen sich dort. Regen, Hagel kamen aus unterschiedlichen Richtunge. (nacheinander)

Nach knapp 2h erstmal weiter … ins Elbsandsteingebirge 😎


Der Schokoladenmilchsee

Ja, helle Schokolade. War erstmal eine Notwassetquelle. Trotz Filtern hatte das Wasser eine leicht erdige Note. 😋 Blöd ist, dass der Filter, wenn er so ackern muss, max. 4..5 Liter schafft. Danach ist er dicht und muss gespült werden.

Idylle.
Gefiltert war es fast klar. (Mitte)
Was da im Wasser schwimmt klebt auch gut an Schuhen und Stöcken.

Schönes Wasser gab es zum Glück am anderen Tag dann doch noch. 😎

h.

Das Kraftwerk
Eine Kuh und eine Seegrenze
Die Quelle.
Die Mikroelektronik.

So richtig den Knaller gab es nicht auf der Strecke. Aber viele Kleinigkeiten zum schauen.

El Malpais

Heute Sonne satt und am Ziel kein Wasser. 1 l Reserve für morgen bis km 10. Habe ich gestern in den „Kosmos-Mails“ wohl zu viel über Hagel, Regen und Gewitter gejammert 😁

Über 20 von 30 km heute auf einer Straße … ich bin im Eimer. Zu KO zum tippen und Bilder aussuchen. Übermorgen/morgen mehr aus Grants, dem nächsten und vorletzten Ort in New Mexico. Bleibe dort zwei Nächte.

Dann Bilder aus dem Gewitter-Canyon und ich zeige wie schwarz-weiß die Welt sein kann … im El Malpais.

Na gut hier eine kleine Preview …

Schaut man nach rechts …
Schaut man nach links …

… von der anstrengenden Straße aus.

Wer sieht die böse Hexe in ihrem Schloss?
Rot & Blau kommt immer gut. 😎

Gleich 19 Uhr … Gute Nacht 😎

Übernachtung am Airport 😢

Gewitter und mäßige Laune …

… sagen nach 27 km, halt bei den freundlichen Ranchern zelten. Nachteil es ist direkt am Flughafen:

Der kleine blaue Punkt da bin ich.

Die Dreamcatcher Ranch, so munkelt man hier gehörte auch Michael Jackson.

Freundliche Menschen, die Wasser hinstellen und …
… Platz für das Zelt anbieten.
Und da es gewittert wird drinnen gekocht.

Das mit dem Zelten um Pie Town ist nicht so einfach, da hier, im Gegensatz zur Strecke davor, überall solche Schilder stehen:


Ziel ist Grants

… ein Ort an der Route 66. Zwei Wege führen von hier aus dorthin, 7 Tage (originaler CDT) oder 5 Tage (alternative Route). Die meisten gehen die Alternative. Entscheide morgen nach dem Wetter. Gibt auf beiden Strecken schön zu gucken .


Zahlen: Bin jetzt bei Meile 431, also knapp 700 km gewandert.


Zum 2. „Live-Bericht“ von heute

Ein Jeep kam entgegen und ging auf meiner Höhe auf die Klötze (er bremste). Drinnen der Kellner/Chef und die Chefin, des Cafés wo ich die zwei Tage vorher aß. Heute und morgen haben sie geschlossen. Er dann die Scheibe runter: Hi, you are El. You want pie? … Ich war etwas überrascht, nahm einen. Hatten sie noch übrig und verteilten an Bekannte und Hiker. 😊

Cool. Da waren Regen und langweilige Strecke kurz vergessen.


18 Uhr Regen prasselt auf’s Zelt. In die Daunen flüchten und erstmal ignorieren, dass morgen um 6 Uhr das Telefon piept. 😎

Ach ne, hatte die Tage noch kluge Ratschläge vorbereitet, die schicke ich noch.