Nach gut einer Stunde im Backcountry Office (OK, war noch eine Person vor mir) habe ich jetzt, zwei Permits und drei Reservierungen von denen ich eine nicht nutzen werde/kann und eine Nacht ohne (legale) Unterkunft. Zum 🤮 das System. Alles ausgebucht, angeblich.
Bleibt mir nur auf die No-Show-Quote auf den ausgebuchten zu hoffen.
Wären die Leute da nicht so freundlich und hilfsbereit 😍, nicht zum aushalten. Sagen selber, das System funktioniert nicht für Thruhiker.
… jetzt kommt Landschaft ohne Ende: Copper Mountain.
Sehen unsere Wintersportorte+Umgebung …… im Sommer auch so scheiße aus? Ja, dann verbieten 😁 den, diesen Wintersport.
Ein wirklicher Tiefpunkt meiner Reise. Aber ein Höhepunkt bei den Preisen 🙄. Habe für einen Burger mit Pommes und zwei Bier … ne ich sag’s nicht.
Doof, ich brauche gerade Strom (gibt es hier echt für umsonst) und die Alternative (heute war Biertinken eingeplant) hält mich bis 14:30 hin.
Die Alternative.
Zwei Büchsen holen, ab in den Wald, am nächsten Creek/Stream/Lake/… zelten und auf Griechenland freuen. 😍
ABER
Nicht nur ich finde es schlimm hier. Weil viele Thruhiker, Truehiker und einige Sectionhiker (Dayhiker eher nicht) entsetzt in den Wald rannten und mit den (jeweiligen eigenen) Köpfen an die Bäume schlugen, hat der Bürgermeister Maßnahmen ergriffen.
… könnte man als belehrenden Kommentar zu den hier gezeigten, nicht einmal 3 km vermuten. Den Weg suche hieß das Spiel. Dazu möglichst wenige Höhenmeter umsonst gehen und minimales postholing (tief im Schnee versinken).
Da wo der grüne Smily hinzeigt gab es eine landschaftlich sehr schöne Sackgasse, jedenfalls für mich …
… das Wasser stürzt sich hier todesmutig in den Abgrund.
Auch aus anderer Perspektive schön anzusehen 😎:
Nett oder?
Klar habe ich einen Weg gefunden, ihr könntet das hier sonst nicht lesen. 🙄
Auf den ersten 5 km blieb verdamt viel Kraft auf der Strecke. Ein Berg fiel mir auch noch auf den Fuß. Halbschlechte Laune dazu und der Tag kann nur gut werden.
Weiter ging es auf nervigen (jaaa das ist ein Jammerpost) Forststraßen. Zur zum Highway der auch über den Cumbres Pass führt. Kurz vor’m Pass … endlich ein Jeep hielt. 😊
Musste so nicht auf der blöde Straße wandern.
Aber, (fast) kein Tag ohne nette Geschichte 🙂
Der Fahrer, erfolgreicher Angler und freundlicher Latino … aber das erzähle ich später. Bringen wir (ich schreibe, ihr lest) erstmal den Jammerpost zu Ende.
20 km gewandert, Hiker-Frequenz hier, auf green deuich höher, 2,5 statt 0,5 pro Tag. Der Zeltplatz war super. Das Flüsschen leider nicht zum Bad am Morgen geeignet. Es ist zu kräftig.
Es geht nach Colorado zum Cumbres Pass. Je nach Wetter und Laune 7 bis 9 Tage. Von dem Pass trampt man, so auch ich, nach Chama. Dort liegt die Winterausrüstung bei der Post. Und ich muss nachdenken … Ethliche Kollegen und Kolleginnen starten von dort einen Flip Flop (auf der Zielseite etwas nach unten scrollen) um den Schnee austricksen 😜. Später mehr dazu.
Wie schon in der Kosmos-Mail geschrieben, Landschaft und Herausforderungen änderten sich extrem. Hier einige der wenigen Fotos der letzten beiden Tage.
Die Laune, besset das Gemüt, war nicht voll auf Euphorie eingestellt …
Cuba und ein Teil des Sandstein der mich dorthin führte 🥵.Zwei alte Bekannte 😎.Nach 10 km das erste Flüsschen.Ab jetzt wirds grün und nass 😀.Wald ohne Ende.Interessante Wege.Schmelzwasser über km.Das ist der Weg. Nasse Füße und Modder dauerhaft inklusive 😢Das auch, jedoch ohne Schmelzwasser, Schnee ab 3000 m, je nach Lage.Der Morgen 🥶Heute sah es sehr schön aus ….. bis die Lage. 😉Nur einmal kurz verlaufen.Kollege auf meinem Zeltplatz. 😎
Heute hatte ich einen problematisch und kalten Start, so dass ich mich mit einem schönen Zeltplatz belohnt habe. Fluss, Wiese und eine Feuerstelle. Das schon nach knapp 20 km. Nur kommt niemand um hier ein Feuer zu machen 🙄.
Musste den Schlafsack gesund machen und fast alles trocknen …
Mal sehen wie es morgen wird. Haltet durch. 😎
Geschrieben am Freitag, hochladen werde ich, wenn wieder Netz zugegen ist.