Für Freunde des Harzes: 42 km, gute 1.100 hm und dieses Streckenprofil…

… man könnte es für den Brocken-Marathon halten (wo ein Stück fehlt). Aber zurück zur Wanderung.
Frühstart in Lordsburg, um 4 Uhr auf der Strecke. So früh, weil die zwei einzigenWasserstellen nicht ganz „safe“ waren.
Zunächst an einer Straße entlang, dann in die Dunkelheit. Geräusche die begeistern: Rennende Rinder, die sich ob des frühen Wanderers wohl erschrocken hatten und zum ersten Mal waren Kojoten zu hören. Und immer noch dunkel wie im Kuhpopo.
Dann kam sie langsam, die Sonne…

Gute 20 km wie in den Tagen davor. Gras, Kakteen, Palmenartige und Sträucher. Aber ein neues Tier kam vorbei.


Leute ich muss den Wald, das ewige Eis und zu viele Klapperschlange vertagen. Cowboy-Camping auf 2.200 m kann recht frisch sein. Kalte Hände 🥶
Aus der wüsten Landschaft bei Lordsburg, über einen Trockenwald, in einen märkischen Kiefernwal und wieder raus. Dass fasst die Strecke recht gut zusammen. Fast kommentarlos ein paar Bilder dazu:








Natürlich war es Quarz und kein Eis (Nachts waren hier auf ca. 2400 m immer noch um die 4 Grad +). Der Gipfel eines Berges strahlte schon von Weitem in gleißendem Licht. Den Umweg musste ich machen… ☺️




Wirklich unangenehm waren zwei weitere Kontakte mit Klapperschlangen. In den dichten Trockenwäldern gibt es auch viele viele Sträucher und Gras und so weiter. Das hat den sehr unangenehmen Nachteil, man hört die aufgeregt Schlange nur, sieht sie nicht. 😨 Vor, stehen bleiben, zur Seite oder zurück, alles spannende Möglichkeiten … Telefonjocker geht auch nicht, kein Netz.

Ne, ich fand’s auch nur bedingt lustig. Bin immer langsam gerade aus weiter.
Das waren die 42 km. Und am Ende kein Wasser, wo eigentlich welches sein sollte 😭. Das trug zur schlechten Laune bei. Ein Kollege half aus und die zwei Folgetage wurden um geplant. 😎























