Selbst in den kleinsten Orten der Rocky Mountains geht es duch die Presse: Das Butter und der Weinwinkel (beide im Prenzlauer Berg, beide hier unter Freunde zu finden 😎) wurden zu zwei der angesagtesten Plätze im Prenzlauer Berg gewählt.
Café Butter & Hans vom Weinwinkel (rechts unten) Quelle: Instagram
Ich kann es kaum erwarten diese Orte wieder zu besuchen, ich halte durch. 😁
Der Hype hat auch seine Schattenseiten, es wird schwierig sein, eine Möglichkeit zu bekommen im Butter einen Termine für Preview für #cdt2023 #cdt von El Dze zu bekommen. 🤔
Aber Hans könnt ihr jederzeit die (wenigen) Haare vom Kopf kaufen. 🍷
Nach Versand lieber schnell losgewandert, Richtung El wood Pass – Rocky Mountains – Colorado.
Reisende sind in der Fremde oft mit kleinen und großen Herausforderungen konfrontiert. Sprache, Klima, Bräuche etc. die vollständige Liste wäre sehr lang …
Ein weiteres Problem kann entstehen, nach meiner Beobachtung handelt es sich um ein globales und zeitloses Problem, wenn grundsätzlich unterschiedliche Erfahrung aufeinander treffen. Die hellen von euch (also alle) ahnen es, es geht um geschenten Fisch.
Nehmen wir an der Reisende bin ich. Immer freundlich, Angler früher und oft hungrig.
An dieser Stelle muss ich, etwas sehr Seltens tun: Abschweifen. Plug-In-Story nennen wir das. Wer auch immer wir sind.
Der angelnde Latino (Ich hoffe das Wort ist in DE noch politisch korrekt, bin ja schon ’ne Weile weg.) der mich mitnahm, ihr erinnert euch? Die Unterhaltung war anfangs schwierig, ich war ja völlig durch, hatte sprachunabhängige Wortfindungsprobleme. Er verzweifelte an meinem Ausländisch. Sein letzter Versuch: „Hablas español?“ Da kam ich wieder in die Spur. 🙂. Hätte mir Gott einen weißen Amerikaner ohne Fremdsprachenkenntnisse (soll es geben hier) geschickt, ich würde noch an der Straße stehen. Warum schwiffte ich ab? 🤔 Ahhh… wollte klar machen, dass ich den Kollegen (Angler) richtig verstanden habe.
Zurück zum Fisch. Egal ob ein Highway in der USA heute oder eine Piste in der Wüste Gobi (🇲🇳) vor fast drei Jahrzehnten es gibt Menschen die wollen teilen -aber- sie haben noch nie Extrem-Campingurlaub gemacht. Der Spannungsbogen steigt, ich sehe es euch an …
Das resultierende Problem ist natürlich der Fisch bzw. dessen Zubereitung. Und sie versuchen dieses Problem auf den Reisenden (in der konkreten Geschichte ich) abzuwälzen. 😢
Das Problem wird konkret, die Schenkung wird eingeleitet: Es folgen lange Erläuterungen meinerseits, dass ich mich bedanke, glücklich schätzen würde, den Fisch geschenkt zu bekommen, Fisch gerne esse. Aber ich kann, von den Geräten und Zutaten her, keinen ganzen Fisch zubereiten. Das geht mit meinem Kocher nicht. Damals ein Hecht von gut 50 cm, vorgestern ein stattlicher Lachs. (Jaaaa, Lachs kann man roh essen und von Lagerfeuer habe ich auch schon gehört).
Das war ein herrliches Déjà-vu 😁.
Vorgestern konnte ich mich durchsetzen. Auch wenn ich glaube, er, der Angler, der Mitnehmende, der Latino hält mich jetzt für einen leicht Perversen (heißen hier in der Gegend Vegetarier*) und/oder für bekloppt. Er hat’s nicht verstanden denke ich und zum Glück kein Salz und Pfeffer in der Nähe.
Damit wären wir bei den Mongolen (alles Jungs) und fast 30 Jahre zurück. Dort konnte ich mich nicht durchsetzen (vermutlich mein schlechtes Russisch). Mein Einwand, die Zutaten betreffend wurde durch einen Ritt zur heimischen Jurte einfach weg gewischt. Die Kollegen brachten Salz und ein Gewürz. Ich hatte drei Tage Fisch … 🫤
Das Bild kennen einige schon. Ja, Bild war Show, alles andere essbare habe ich aber gegessen.
Ende 😎
* Vegetarier: Bin hier auf einem Campingplatz. Gestern Abend hier im angeschlossen Café kam die Chefin auf mich zu. Vorsichtig aber ernst mit der Frage: „Warum die deutschen Hiker beim Essen so komisch sind, sind ja fast alles Vegetarier?“ (Nein, die hier wohnenden und anwesenden Lokals entsprechen nicht dem Bild der burgergeformten …)
… und den neuen Weg festgelegt: Morgen vorerst die letzte Schneeetappe Richtung grüner Weg.
Die Abstimmung war knapp 3:2 für die Änderung des Weges. El Dze, Ein Häcker, Karsten, der Dicke und der blaue Becher waren dabei. 😎
El Dze ist ein wenig traurig.
Wechsel der Strecke nicht weil es zu gefährlich ist … es macht zu oft keinen Spaß, nervt einfach zu viel Schnee. Ab Mittags oft bis zur Hüfte weg ..😕
Heute nur 11 km. Das kurze Stück in schwarz auf der Karte dauerte alleine gute 1,5 h. Zum See (wollte da zelten), dann nach oben und dann den rot gestrichelten Weg finden
Topografisch Karte Colorado (offline) in der App Locus.
Am rot gestrichelten Weg gehe ich morgen weiter.
Zwei drei Bilder von heute trotzdem:
Abschied vom Zug (der Follower ist die Feuerwehr)Der windigen Sattel von gestern Nacht Eine neue Blume 😁😭 Das Stück lasse ich aus 😭Das geht ohne Grödel (Leichtsteigeisen)Hier gings rechts zu weit ins Tal 🙄. Und der Himmel 🤔Beschaffen war nicht so einfach. Viele gibt es nicht für Schuhe ab 48.So könnte ich die einfach an- und ausziehen.Schnee und Hagel brachten die Wolken. Erst ins Gebüsch gekauert, dann lieber weiter in den Windschatten eines Gipfels.Der See … Zeltplatz Fehlanzeige. 😕Zum roten V bin ich dann wieder runter und zelte hier.
Vom See hoch und wieder runter, da fand ich keine Fotos auf dem Film. Hatte ich wohl was anderes zu tun. 😁
In 5 … 6 Tagen geht es weiter nördlich zurück auf die rote Linie. Dort soll es besser sein.
Ausrüstung:
Als Schuh habe ich jetzt den Raptor Ultra 2 (in 49, der ist für italienische Zwerge konzipiert) von La Sportiv. Gamaschen … nix besonderes, sind sehr hilfreich.
Die Eisaxt habe ich nur an einer Stelle bemüht.Das Gute, den Wettlauf gewann ich 😎.
… Bilder der letzten Wandertage. Natürlich beginne ich mit neuen Blumen.
Roter Mohn und …… weiße Iris.Der Hogwarts Express …… mit seinem …… Team.Ups, ein Follower.Ein Zeltplatz (jaaa der) aus zwei …… Perspektiven.Gleichzeitig die Grenze NM/COWeiße Pra……cht.Ein Zeltplatz …… zu drei …… Zeiten.Werbung für meine Krücken.Nahrung?Mein blauer Becher vor grünem Hintergrund. 😘
Die Strecke war schon cool, kommt später. Hatte wieder mal Glück. Trail-Magic, diesmal echtes. 😊
Und der Zielzeltplatz 👍.
War echt cool, er und seine Frau fuhren groß auf, Trail-Magic hakt. Das sind coole Leute. Sie kamen aus Albuquerque, 4 h Fahrt. 👍😊Trotzdem noch bis zum zauberhaften Zeltplatz gekommen. 😁Den Eingang nach Osten, denn dort wächst das Licht. 😉Kalorienhaushalt stimmt und Putin nicht unterstützt (nicht mit Gas gekocht) Blick aus dem Zelt 😍