Live: Chama

Nicht die Huschebahn hat mich nach Chama gebracht, sondern die freundliche Marketing-Chefin der Huschebahngesellschaft. 😁

Hiker 50 $ others 75 $ 👍

Wenn hier John Wayne im Kostüm reinkommt, wundere ich mich nicht. 🙃


Habe Wochenende 😊.

Eiskalte Nacht 🥶

Heute Nacht hätte ich mir einen Kunstfaserschlafsack und eine aufblasbare Isomatte gewünscht.

Hohe Luftfeuchte am Tag, 4 … 5 Minus (auf 3170 m) in der Nacht und noch gefrorener Boden sind ’ne doofe Kombi. Sonst ein schönes Fleckchen. Und ich war im Wasser gestern Abend 🙃.

Aber Bills Orangen und die letzten Hafer-Tütchen aus den Hiker-Boxen lassen mich geduldig auf die Sonne (und unterwegs dann Netz) warten.


Noch knapp 70 km bis zum Cumbres-Pass. Drei Tage … da kann ich noch liegen bleiben 😎 und die Abreise für 9 Uhr ansetzen. Haltet durch!

Gestern, heute und morgen

Wo bin ich?

Der Link verrät meistens meinen Standort. Manchmal geht aber auch das Garmin InReach Mini 2 schlafen dann hilft nix oder ihr müsst oben rechts auf Orten klicken.


In Cuba ging es los, der Cumbre Pass ist der rote Klingel mit der schönen 2. oben in der Mitte. Gelb, was 10 Meilen (16,2 km) sind.

Da wo der dicke Pfeil ist, bin ich heute (angekommen) und morgen (Tourismus hier vor Ort machen). Der Ort, die Ghost Ranch.


Hier mal gewanderten 1120 km aus einer anderen Perspektive.


Dann langweile ich nicht weiter mit Karten, sonder suche nette Lichtbilder der beiden Tage raus. 🤔


Ein True-Hiker nimmt sich die Zeit, zum Abschied zu winken. Das machen nicht alle Thru-Hiker. 😁

Adiós Cuba

Es geht nach Colorado zum Cumbres Pass. Je nach Wetter und Laune 7 bis 9 Tage. Von dem Pass trampt man, so auch ich, nach Chama. Dort liegt die Winterausrüstung bei der Post. Und ich muss nachdenken … Ethliche Kollegen und Kolleginnen starten von dort einen Flip Flop (auf der Zielseite etwas nach unten scrollen) um den Schnee austricksen 😜. Später mehr dazu.

Wie schon in der Kosmos-Mail geschrieben, Landschaft und Herausforderungen änderten sich extrem. Hier einige der wenigen Fotos der letzten beiden Tage.

Die Laune, besset das Gemüt, war nicht voll auf Euphorie eingestellt …

Heute hatte ich einen problematisch und kalten Start, so dass ich mich mit einem schönen Zeltplatz belohnt habe. Fluss, Wiese und eine Feuerstelle. Das schon nach knapp 20 km. Nur kommt niemand um hier ein Feuer zu machen 🙄.

Musste den Schlafsack gesund machen und fast alles trocknen …

Mal sehen wie es morgen wird. Haltet durch. 😎


Geschrieben am Freitag, hochladen werde ich, wenn wieder Netz zugegen ist.

Richtigstellung, Notwässerung und Daten

Richtigstellung

Ich deklarierte ein Pflanze völlig falsch. Wenn man, wie ich, einen Vater hat, der vom Fach ist, geht das nicht durch. ☺️

Das ist keine Orchidee sondern eine Iris!

Notwässerung

Der kleine, süße Dado Canyon ist aufgrund der Schokoladenmilch nicht sonderlich beliebt, als Wasserstelle oder Zeltplatz.

An dem Tag kam ich aber nicht mehr bis zur zauberhaften Los Indios Spring 10 km weiter. Ohne ausreichend Wasser läuft der Kreislauf nicht immer rund und der vorsichtige Hiker (ich) rastet. 🙃


Daten

Zu den Kollegen und Kolleginnen auf dem Trail: Mittlerweile hat sich eine Gruppe von ca. 10 Leuten ergeben, die sich ab und zu wieder begegnen. Mal in Orten wie Cuba oder unterwegs. Unterwegs treffe z.Zt. 1 bis 3 nette Menschen pro Tag. Vorgestern auch nach langer Zeit wieder jemand aus 🇩🇪.

630 mi bzw. knapp über 1000 km habe ich hinter mir. 😊

Noch ist alles im grünen Bereich 😎. Es geht jetzt nach Colorado. Dort finde ich dann das Wasser im anderen Aggregatzustand vor 😁.


Ich gehe jetzt resupplyen.