… an 32 km war nicht zu denken. Waren auch 35 bis zur Wasserstelle und ich sollte mich mehr mit den Höhenmetern beschäftigen. 🫤
1200 hm insgesamt
Kochen muss ausfallen, habe nur noch 2,5 l Wasser für heute und morgen bis km 10. 😢 Ich Trottel habe mi und km (wieder einmal) verwechselt.
Zelte auf 3400 mitten im Wald. Wenn der 🐻 hier nicht wohnt, weiß ich nicht wo sonst. 😁
Heute war’s doll warm und anstrengend. Habe zwei durchgeknallte Streifenhörnchen getroffen und mich über Erich Honecker gewundert. Dazu später mal mehr.
Hier mal mal kurz wo ich bin.
Bei km 1660 insgesamt
Wenn der Bär nicht das Netz frisst, schau ich mal, ob ich noch ein zwei Tage aufarbeiten kann.
Beim Einkaufsbummel gestern, ich habe fast mein Rumänische benutzt 😉.
Wie gesagt – 🚗, ist es egal ob Kaparten oder Rocky Mountains Resupply im Făgăraș mit dem Professor (Kamera) und Gerry (rechts von El Dze). Anmerkung: war ’ne geile Tour 🙂
Jetzt mach ich mich vom Hof. Der Beitrag war auch nicht textlastig. 😎
Essen ist für 8 Tage eingekauft. Gas muss ich morgen noch bekommen. Habe ich noch für 5 Tage.
Früh ins Visiter Center um zu sehen ob es eine freundliche Person gibt, die mich nach Creede fährt, sonst trampen. Gute 20 Meilen Straße ohne Randstreifen muss ich nicht haben.
In Creede noch Gas suchen, dann 15 km über braun zu rot. Bis ganz ran werde ich nicht kommen, geht von 2500 m auf knapp. 3700 m.
Beamen wäre auch gut …
Dann sind es knapp 90 Meilen/ 145 km bis zum nächsten Pass, von dem ich in die nächste Stadt Salida trampen muss. Versuche 17 … 20 km am Tag zu schaffen. Der Schnee ist dort nicht so krass. Vamos a ver 😁. Zur Not wird das Essen gestreckt.
Salida, da beginnt das Spiel von vorne. 😎
Offen ist noch, ob ich einen Aussichtspunkt mitnehme. Müsste dann meinem gelben Strich folgen und auf knapp 4300 m steigen. Technisch relativ einfach … sagen die Kollegen.
San Luis Peak 4275 m
Treffe dann wieder auf rot. Der Weg jetzt ist Teil des Colorado Trail. Das ist gut, weil: Maintenance (kaum blow downs) ist intensiver und es gibt sicher Day Hiker, die Spuren hinterlassen oder den Schnee schon weggetreten haben. Auch insgesamt etwas einfacher, damit nicht so viele Day Hiker sterben.
Auch schreitet das Tauen voran. 🙂
Sonst noch…
Drei Wochen voraus habe ich ein Paar neue Schuhe, mal anderes Essen und Wasserentkeimer bestellt.
Hoffe die gewinnen den Wettlauf 😁
Ich könnte die Geschichte vom Motel fortsetzen, würde dann aber wieder Textlast erzeugen 😁.
Dann bis zum nächsten bodengestützen Netz oder kurz und bündig über die Satteliten. 😎 Haltet durch!
Reisende sind in der Fremde oft mit kleinen und großen Herausforderungen konfrontiert. Sprache, Klima, Bräuche etc. die vollständige Liste wäre sehr lang …
Ein weiteres Problem kann entstehen, nach meiner Beobachtung handelt es sich um ein globales und zeitloses Problem, wenn grundsätzlich unterschiedliche Erfahrung aufeinander treffen. Die hellen von euch (also alle) ahnen es, es geht um geschenten Fisch.
Nehmen wir an der Reisende bin ich. Immer freundlich, Angler früher und oft hungrig.
An dieser Stelle muss ich, etwas sehr Seltens tun: Abschweifen. Plug-In-Story nennen wir das. Wer auch immer wir sind.
Der angelnde Latino (Ich hoffe das Wort ist in DE noch politisch korrekt, bin ja schon ’ne Weile weg.) der mich mitnahm, ihr erinnert euch? Die Unterhaltung war anfangs schwierig, ich war ja völlig durch, hatte sprachunabhängige Wortfindungsprobleme. Er verzweifelte an meinem Ausländisch. Sein letzter Versuch: „Hablas español?“ Da kam ich wieder in die Spur. 🙂. Hätte mir Gott einen weißen Amerikaner ohne Fremdsprachenkenntnisse (soll es geben hier) geschickt, ich würde noch an der Straße stehen. Warum schwiffte ich ab? 🤔 Ahhh… wollte klar machen, dass ich den Kollegen (Angler) richtig verstanden habe.
Zurück zum Fisch. Egal ob ein Highway in der USA heute oder eine Piste in der Wüste Gobi (🇲🇳) vor fast drei Jahrzehnten es gibt Menschen die wollen teilen -aber- sie haben noch nie Extrem-Campingurlaub gemacht. Der Spannungsbogen steigt, ich sehe es euch an …
Das resultierende Problem ist natürlich der Fisch bzw. dessen Zubereitung. Und sie versuchen dieses Problem auf den Reisenden (in der konkreten Geschichte ich) abzuwälzen. 😢
Das Problem wird konkret, die Schenkung wird eingeleitet: Es folgen lange Erläuterungen meinerseits, dass ich mich bedanke, glücklich schätzen würde, den Fisch geschenkt zu bekommen, Fisch gerne esse. Aber ich kann, von den Geräten und Zutaten her, keinen ganzen Fisch zubereiten. Das geht mit meinem Kocher nicht. Damals ein Hecht von gut 50 cm, vorgestern ein stattlicher Lachs. (Jaaaa, Lachs kann man roh essen und von Lagerfeuer habe ich auch schon gehört).
Das war ein herrliches Déjà-vu 😁.
Vorgestern konnte ich mich durchsetzen. Auch wenn ich glaube, er, der Angler, der Mitnehmende, der Latino hält mich jetzt für einen leicht Perversen (heißen hier in der Gegend Vegetarier*) und/oder für bekloppt. Er hat’s nicht verstanden denke ich und zum Glück kein Salz und Pfeffer in der Nähe.
Damit wären wir bei den Mongolen (alles Jungs) und fast 30 Jahre zurück. Dort konnte ich mich nicht durchsetzen (vermutlich mein schlechtes Russisch). Mein Einwand, die Zutaten betreffend wurde durch einen Ritt zur heimischen Jurte einfach weg gewischt. Die Kollegen brachten Salz und ein Gewürz. Ich hatte drei Tage Fisch … 🫤
Das Bild kennen einige schon. Ja, Bild war Show, alles andere essbare habe ich aber gegessen.
Ende 😎
* Vegetarier: Bin hier auf einem Campingplatz. Gestern Abend hier im angeschlossen Café kam die Chefin auf mich zu. Vorsichtig aber ernst mit der Frage: „Warum die deutschen Hiker beim Essen so komisch sind, sind ja fast alles Vegetarier?“ (Nein, die hier wohnenden und anwesenden Lokals entsprechen nicht dem Bild der burgergeformten …)
… Bilder der letzten Wandertage. Natürlich beginne ich mit neuen Blumen.
Roter Mohn und …… weiße Iris.Der Hogwarts Express …… mit seinem …… Team.Ups, ein Follower.Ein Zeltplatz (jaaa der) aus zwei …… Perspektiven.Gleichzeitig die Grenze NM/COWeiße Pra……cht.Ein Zeltplatz …… zu drei …… Zeiten.Werbung für meine Krücken.Nahrung?Mein blauer Becher vor grünem Hintergrund. 😘