Auf nach Cuba (88.5 mi ahead)

30 km und im Umfeld meines Zeltplatzes gibt es klares Wasser 😎 (auch wenn man fast von Beschaffungskriminalität sprechen muss). Egal war ein feiner Tag ohne Gewitter und mit ausreichend Shade trees 😉.


Verbrauchswerte:

Bei 30 km, 28°C mit 1000 hm und am Vortag ausreichend getrunken, komme ich auf 4 l. Weniger wird schwierig bis ganz schwierig.

Kennt jemand so etwas?

Eine Gipfelglocke auf einem Tafelberg? 🤔

Gipfelbuch, -kreuz, -schnaps oder -fahnen, kenne ich, aber ’ne Glocke? Klang gut, passierte aber nix.


Na gut, noch drei Fotos vom Tag


So jetzt noch für mich und den 🐻 kochen.

Dies & Das


Wie finden Deutsche und Amerikaner raus, ob noch etwas im Wasserstank ist?

🇩🇪 … klopft gegen.

🇺🇸 … schießt ein Loch rein und schaut nach.


Das beste aus der Hiker-Box*

Lecker war’s. Chemie pur. 😎

* Kiste in die Hiker Dinge packen, die sie nicht mehr, aber evtl. andere Hiker noch brauchen können oder essen wollen.


Das nervigste Verkehrsschild ever

Hatte kein Wasser mehr, dann das. Bin bis zur nächsten Tankstelle getrampt.

Fakten

– Meile 524 (850 km)

– heute endet die 5. Woche im Feld

– keine Blessuren, Blasen oder Verluste

– keine nennenswerten Strürz

– mir geht’s gut, Laune völlig OK, auch wenn die Wassersituation ab und zu echt nervig ist

Da bin ich gerade.

An der Route 66

Auf zwei lokale Getränke. 😊

Da war ich gestern, eine Einkehr.
Beers & Cars
El & Car
Interesanter Ort 👍

Und der Chef ließ mich dann noch ins Motel fahren. Cool. Nein, nein … ich konnte noch laufen, aber die Strecke ist weit und für Autos optimiert.


Morgen geht es früh raus. 7 bis 9 Tage für die etwa 120 Meilen direkt nach Norden, nach Cuba sind geplant.

Die Verpflegung

Haltet durch 😁.

Weg nach Grants in’s „The Malpais“

Nach Pie Town gibt es erstmal nur langweilige Piste. Und halt die Unwetter, welche völlig unüblich für die Jahreszeit sein sollen, sagen die Leute hier.

Ich habe mich dann für die „Cebolla Alternate“ und gegen die klassische Route und eine Abkürzung auf der Straße entschieden.

Mehr Wasserstellen und eine alte Siedlung waren der Grund.

Dittert Site war die, zugegeben unspektakuläre aber von einer Klapperschlange bewachte alte Siedlung.

Man muss Fan von …
… alten Dingen sein, um die …

… Fotos gut zu finden. 😁


Weiter dann zu in den Canyon, wo mich das Unwetter aufhielt.

Die Gewitter trafen sich dort. Regen, Hagel kamen aus unterschiedlichen Richtunge. (nacheinander)

Nach knapp 2h erstmal weiter … ins Elbsandsteingebirge 😎


Der Schokoladenmilchsee

Ja, helle Schokolade. War erstmal eine Notwassetquelle. Trotz Filtern hatte das Wasser eine leicht erdige Note. 😋 Blöd ist, dass der Filter, wenn er so ackern muss, max. 4..5 Liter schafft. Danach ist er dicht und muss gespült werden.

Idylle.
Gefiltert war es fast klar. (Mitte)
Was da im Wasser schwimmt klebt auch gut an Schuhen und Stöcken.

Schönes Wasser gab es zum Glück am anderen Tag dann doch noch. 😎

h.

Das Kraftwerk
Eine Kuh und eine Seegrenze
Die Quelle.
Die Mikroelektronik.

So richtig den Knaller gab es nicht auf der Strecke. Aber viele Kleinigkeiten zum schauen.

Übernachtung am Airport 😢

Gewitter und mäßige Laune …

… sagen nach 27 km, halt bei den freundlichen Ranchern zelten. Nachteil es ist direkt am Flughafen:

Der kleine blaue Punkt da bin ich.

Die Dreamcatcher Ranch, so munkelt man hier gehörte auch Michael Jackson.

Freundliche Menschen, die Wasser hinstellen und …
… Platz für das Zelt anbieten.
Und da es gewittert wird drinnen gekocht.

Das mit dem Zelten um Pie Town ist nicht so einfach, da hier, im Gegensatz zur Strecke davor, überall solche Schilder stehen:


Ziel ist Grants

… ein Ort an der Route 66. Zwei Wege führen von hier aus dorthin, 7 Tage (originaler CDT) oder 5 Tage (alternative Route). Die meisten gehen die Alternative. Entscheide morgen nach dem Wetter. Gibt auf beiden Strecken schön zu gucken .


Zahlen: Bin jetzt bei Meile 431, also knapp 700 km gewandert.


Zum 2. „Live-Bericht“ von heute

Ein Jeep kam entgegen und ging auf meiner Höhe auf die Klötze (er bremste). Drinnen der Kellner/Chef und die Chefin, des Cafés wo ich die zwei Tage vorher aß. Heute und morgen haben sie geschlossen. Er dann die Scheibe runter: Hi, you are El. You want pie? … Ich war etwas überrascht, nahm einen. Hatten sie noch übrig und verteilten an Bekannte und Hiker. 😊

Cool. Da waren Regen und langweilige Strecke kurz vergessen.


18 Uhr Regen prasselt auf’s Zelt. In die Daunen flüchten und erstmal ignorieren, dass morgen um 6 Uhr das Telefon piept. 😎

Ach ne, hatte die Tage noch kluge Ratschläge vorbereitet, die schicke ich noch.