Ein Groschen fiel …

… gestern.


Dieser Groschen betraf ein vergleichsweise unbedeutendes Thema für die 🇺🇸, nicht Dinge wie QAnon, NRA …, es geht nur um Littering.

Hinter dem, für mich, schön klingenden Wort, steckt die recht umfassenden Vermüllung der Landschaft, wenn sie mit dem Auto erreichbar ist, hier im Lande.

Illustration

Schuld haben diese Berge:

Die Berge in Echt.
Die Erklärung, die evtl. in Schulbücher enthalten ist?

Das wichtige Detail ist rechts unten zu finden:

Die Botschaft.

Plastik dann sicher in 8 Wochen …

Eine Bierbüchse schon in 8 Tagen …


Logisch oder? 🤔

News aus Berlin 🇩🇪

Selbst in den kleinsten Orten der Rocky Mountains geht es duch die Presse: Das Butter und der Weinwinkel (beide im Prenzlauer Berg, beide hier unter Freunde zu finden 😎) wurden zu zwei der angesagtesten Plätze im Prenzlauer Berg gewählt.

Café Butter & Hans vom Weinwinkel (rechts unten) Quelle: Instagram

Ich kann es kaum erwarten diese Orte wieder zu besuchen, ich halte durch. 😁

Der Hype hat auch seine Schattenseiten, es wird schwierig sein, eine Möglichkeit zu bekommen im Butter einen Termine für Preview für #cdt2023 #cdt von El Dze zu bekommen. 🤔

Aber Hans könnt ihr jederzeit die (wenigen) Haare vom Kopf kaufen. 🍷


Nach Versand lieber schnell losgewandert, Richtung El wood Pass – Rocky Mountains – Colorado.

Wie weiter? (Change Management 😉)

Mal etwas mehr Text zu meinen Planspielen. Warum so ein Theater mögen manche fragen? 🙄 Es ist ein lange lange vorbereitetes „Projekt“ mit nicht trivialen Aspekten wie Job, Privates und Geld. Dann vielleicht auch das vorletzte Abenteuer in der Dimension … altersbedingt 😁. Kurz: Es sollte schon alles klappen und cool sein.


Das „Wie weiter?“ beschäftigt mich seit gut zwei Wochen intensiv. Dieser Winter war extrem schneereich, so dass der Trail noch unter viel Schnee begraben ist. Wenn bisher der Schnee anstrengend war, sagen wir mal, ein Beinbruch das Maximum der Probleme dargestellt hätte, geht es jetzt in schroffere und höhere Berge (4000 m) mit Traversen und Aufstiegen an z.T. steilen Hängen. Hier kommt die Variante Abrutschen dazu. Denke wir sind uns einig, so etwas gilt es zu vermeiden. 😉

Was tun, welchen Weg nehmen?

  1. roter Weg (originaler CDT)
  2. mögliche kritische Bereiche gleich auf grün/blau umgehen
  3. wie viele, ein Flip Flop machen, komplett (nach Kanada fahren und SOBO laufen) oder teilweise (eine Sektion im Norden vorziehen)
  4. (nicht lachen) runter vom CDT und quer durchs Land Richtung Seattle (Rückflug geht von da) auf verschiedenen Wanderwege + Hitch hiken und ÖPNV
  5. rot starten und an kritischen Stellen auf grün/blau umschwenken
Orte fernab der Strecke sind die „Resupply-Möglichkeiten“ wie gerade Chama

OK, 4 habe ich schnell gestrichen, 3 ist mir zu aufwendig (Wege/Zeit, Geld, gibt da auch kritische Stellen).

1 uff, habe die Berichte gelesen, das ist kein Sonntagsspaziergang. Einige starten vor 5 morgens, andere nutzen das Wort scary zu oft … also ne.

Variante 2 startet mit 10 Meilen Straße und garnicht probieren ist auch keine Lösung 😉.

Also 5. Es gibt zwei Querverbindungen, die ich auf anderen Karten gefunden habe, eine ist auch schon jemand gegangen. Notfalls ganz zurück, auch nach Chama und dann Nr. 2. Alles kostet relativ viel Zeit … d.h. Verpflegung.

In den letzten Tagen habe ich alle Hiker (<10) gefragt, was sie machen … leider fast 50:50 zwischen 1 und 2. 😕


❄️ Hat mich irgendwie an die Situation in der Arktis erinnert, als der Winter zwei Monate früher kam. ❄️

Ellesmere Island, Nunavut, Kanada

Nur da war es irgendwie einfacher. In der Sache sicher schwieriger und mit Konsequenzen wie kleinen Erfrierungen aber kaum Alternativen, was ich machen kann.


Als Verstärkung hatte ich mir neben Merino-Sachen diese Hardware hergeschickt.


In spätestens einer Woche weiß ich was meine Entscheidung wert war. Ich werde berichten. 😎

Dies & Das

(Heute Freitag geschrieben, hochladen wenn es ein Netz gibt.)


3 mal auf dem Kieker gehabt

Das Bambi von heute morgen war übrigens ein Hirsch. Also eigentlich waren es zwei.

Die beiden haben echt ewig rüber geschaut.

Es kam am Nachmittag noch ein drittes Tier schauen. Leider zu dicht zum Fotografieren. Ein farbenfroher Kolibri. Ich saß am Wegesrand am Telefon um die Strecke zu finden. Sonnenbrille ab.

Der Vogel kam angeflogen untersuchte erst die Sonnenbrille in meiner Hand, stieß sie auch mit dem Schnabel an. Dann flog er dicht von mein Gesicht und blieb eine/zwei Sekunden in der Luft, genau vor mir stehen.

Das waren keine 10 cm, hatte Angst, dass er meine Augen auch untersucht. 🥴

Der Schnabel ist nicht gut im Auge.

Bill und die Orangen

Bill (links) und El Dze (rechts)

Bill ist Vorsorgungschef in einem Camp für gut 50 Jungs (sahen aus wie 12 bis 16 Jahre), mitten in den Bergen.

Bill freute sich doll, auch mich verpflegen zu können. War auch eine nette Plauderei.

Bill bot ein Steak an. Ein Ossi nimmt aber lieber eine Banane. 😁

Nein, es gab noch keine Steaks. Habe mir den Bauch vollgeschlagen, konnte aber nicht alles tragen, was mir Bill mitgeben wollte. So ist mein „Mongoleiding“ abgewendet. 😊


Montañas de los Gigantes

Ich glaube hier lebe wirklich Riesen. Das unten ist bestimmt deren Vorschule. Mathematik, Zählen lernen ….

4

Ein doofer Dinosaurier

Denkt der wirklich, er kann sich hinter einem Fran verstecken? Meine den, welchen er sich vor’s Gesicht hält.

ca. 1,2 m groß oder 1,2 dm? 🤔

Impressionen der letzten drei und kommenden drei Tage folgen. Hoffentlich dann aus einem Motel in Chaba.

Ja, das Mongoleiding habe ich nicht vergessen. Jetzt tauche ich aber lieber in ein Hörbuch ab…

Unterwegs habe ich „nichts auf den Ohren“, die Umgebung gibt genug Töne von sich. 😎

Was haben die 5 Ziegen* mit Alfred Stieglitz zu tun?

Eine berühmte Malerin und dieser Ort führt beides zusammen. Georgia O’Keeffe lebte und malte viel auf und im Umland der Ghost Ranch. Alfred war ihr Mann.

Macht euch selbst ein Bild. OK, Wacken bekomme ich in die Geschichte jetzt nicht ohne Funkern rein, also denkt euch WOA weg. Das Bild war halt schon fertig.


Das (unten) soll noch die originale Vorlage sein. Touristen klauten aber die Hörner. 😉

Jetzt aber wirklich in zwei kleine Museen hier …

Die Themen … cool.

… auch um mal wieder unter Meinesgleichen zu kommen.


* Ehemals eine Extremsportgaststätte und Kneipe im Prenzlauer Berg / Berlin. Ich hatte die Ehre, dort einige Jahre als sportlicher Leiter vom Wirt Assi eingesetzt gewesen zu sein. Später übernahm Sportfreund Haño meinen Job und ich ging in den Aufsichtsrat.

Werbung für …

… mein Lieblingspostkarten Unternehmen 😍

Vor vielen, vielen Jahren konnte man über Vodafone mit einer MMS (Die Älteren kennen es sicher noch.) eine Postkarte versenden. Ich war Fan und Intensivnutzer.

Die Geschäftsidee ist sicher an einigen Orten zu finden. Aber … die Besten kommen natürlich aus Berlin. 😁

MyPostcard heißen sie und es macht Spaß da Karten zu basteln und zu versenden. Auch der Support, falls ich zu doof bin … 👍


Nein, ich bekomme kein Geld oder Gratiskarten von ihnen. Find‘ die einfach klasse.


Wohin soll ich eines der Motive schicken? 😉

Luftbild/Wüste (New Mexico)
Chama River (New Mexico)