Das mit den Waffen …

… ist für uns schwierig, dass ich beim Bierkauf den Ausweis zeigen musste mag einem komisch vorkommen, auch manch extreme Ansichten hier im Land befremdlich… Aber, das hier stellt doch alles in den Schatten:

🙄

FDZU vs. CDT

Dieses Jahr muss ich auf viele schöne Läufe verzichten 😢. Über einen der schönsten, längsten, nettesten, best organisiertesten und kommunikativsten Läufe drei Worte.

Grundlegend ist festzustellen, FDZU und CDT unterscheiden sich kaum voneinander.

  • Beide haben einen langen Namen: „Fischland-Darß-Zingst Ultra“ und „Continental Divide Trail“
  • Beide sind lang: Bis 115 km und bis knapp 5.000 km
  • Beide können in Teilen gelaufen werde: Staffelläufer bzw. -läuferinnen und Section Hiker
  • Beide bieten grandiose Landschaften: Das seht ihr auf den üblichen Kanälen unter #fdzu und #cdt
  • Beide bieten ein internationales Starterfeld.
  • Beide werden von wunderbaren Menschen unterstützt: Freiwillige, Nachbarn, Organisatoren, Trail Angel …
  • Bei beiden führt ein Teil der Strecke u.U. durchs Wasser: (Fotobeweis)
  • Für beide gibt es viele viele Gründe es zu wagen, in welcher Form auch immer.

Klar geht es hier um Werbung für den FDZU. 😁 Informieren und Anmelden, mein Rat.

FDZU auf Instagram

Webseite des FDZU mit Anmeldung

Grüsse an die Organisation insbesondere Anne und Henry. 😎

Dies & Das

Bilder zum Ort

Einen der Hotspots der Thruhiker bin ich euch noch schuldig. Damit ist auch die andere Hälfte der Ortes vorgestellt.

Doc Campbell’s Post gibt es wohl schon länger.
Dort tummeln sich zur Öffnungszeit ein Dutzend Hiker
Der Unterschied zu Bielefeld: Die Post, die Farm und die zwei Zeltplätze. 😁

Schuhe

Das Schuhe, Socken, Hose beim Furten anbleiben ist wirklich so, lernte ich. Glaube bei der Frequenz der Querungen oder Strecken im Wasser auch schwierig. Hier mal ein Ausschnitt des Weges. Wo so eine „Spitze“ in aber nicht über den Fluss geht, geht’s im Wasser um die Ecke (Felsvorsprung) oder gleich wieder zurück.

Ich verrate es: Blau der Fluss. Pink der Weg.

Die Schuhe leiden mächtig. Mit Trekking-Sandalen bekommt man den Weg aber nicht hin. 😢

Warum läuft der Typ eigentlich mit leichten Turnschuhen im Mittelgebirge mit anspruchsvollen Wegen rum, werden sich einige fragen.

Ich bin mit leichten, knöchelhohen, teuren, schon getragen (von mir) Wanderschuhen gestartet. Bin mit denen auch schon gute 40 km am Stück in DE marschiert (Fulda –> Spessart 😎), alles fein.

Hier habe ich sie schnell weggelassen. Füße kochen und beide schienen sich „verzogen“ zu haben. Also die Trail-Laufschuhe (sicher 80% haben sowas an den Füßen) genommen. Sind die gleichen welche ich bei meinen Ultras nutze, Altra Lone Peak. Gleich besser. 😊

Nachteile auf schwierigen Strecken sind weniger Stabilität um den Knöchel und die weiche Sohle. Muss man halt vorsichtiger, langsamer gehen.


Wer kennt sich mit Motoren aus?

Im Făgăraș (Rumänische Karpaten) liegt seit vielen Jahrzehnten auf 1600 m ein Block eines Motors. Die Reste eines abgestürzten Flugzeuges, geht die Geschichte. Stimmt bestimmt. 😎

Ich fand sowas auch hier, zwar auf 2300 m aber heutzutage fliegt man ja auch höher. 😉

Wer weiß was das war? Gerne eine E-Mail an: cdt@hacker.berlin 😎


Was sicher alle wissen wollen:

An Punkten wo viele Hiker vorbeikommen, sind Hiker-Boxen zu finden. Nützliches (oder auch nicht) was man selbst nicht benötigt, aber noch nutzbar ist, legt man da rein. Ich gab bisher ab:

  • kleines Stativ/Selfie-Stange für’s Telefon
  • Kopfhörer
  • 4l Wassersack

Mit dieser irren Meldung sage ich gute Nacht. 😁

Gila Cliff Dwellings National Monument

Die Eltern von Christopher Columbus sind noch lange nicht geboren, die Apache kamen hunderte Jahre später aus dem Norden in die Gegend hier da zogen die Mogollón People (Anasazi) schon wider aus. Das war vor 1300 AD.

In New Mexico sind eine Handvoll solcher Siedlegunen noch erhalten. Anschauen wer in der Nähe ist. 👍

Da fällt mir ein: Wer leichte, sehr unterhaltsame Literatur mag, kann nach D. Preston und L. Child suchen. Einige ihrer Bücher spielen in New Mexico und eins auch „im Umfeld“ der Anasazi. Dank an Markus G. 😎

Ich kann ja auch mal ein zwei Bilder zeigen, oder. Bin ja noch in Elons-Zeltplatz-Wlan.

Einzige Fehler, wieder mal Meilen gesehen und km gedacht. 😁

Wie geht’s weiter?

Morgen Tourismus (Gila Cliff Dwellings National Monument) und Futter kaufen.

Übermorgen oder Überübermorgen geht es auf einen Abschnitt mit 200 km ohne Ort/Örtchen/Stadt/…und auch ohne Elons Internet.

Statt „Haltet durch“ heute: Kommt nicht vom Wege ab.

Von Silver City zu Doc Campbell’s Post

Ich hatte viele Bilder versprochen, im nächsten Ort. Zunächst muss ich Ort konkretisieren: Eine große Farm mit vielen Pferden, Ziegen …, zwei Zeltplätze und der Laden (Doc Campbell’s Post).

50% des Ortes

Kein Mobilfunknetz, Internet über den lieben Elon. Da ist wenig übrig p.P. 😢.

Ich versuch ein paar Impressionen der letzten 4 Tage und 90 km zu schicken.

Der Gila – keine Ahnung wie oft ich auf den ersten km furten musste. (min 3 mal pro km)
Morgenstund‘ hat Quecksilber im Fluss
Das ist das Foto eine Diesel.
Sie warten auf einen Fehltritt … 😁
Furten (1): Klar warum man hier die Seite wechseln muss. Am X ging rein.
Furten (2): Bild von der Stelle mit dem x.
Eine Blume.
Noch eine Blume.
Fand ich lustig, die Kleckerburgen.
Teile der Strecke waren wie ein Freilichtmuseeum
Abteilung Blockhäuser
Eine alte Skischanze, die umgekippt ist.
Furten (3): Nur Schienbein hoch und immer zu dritt. 😎
Furten (4): So wirklich easy.
Furten (5): So völlig beherrschbar. Jau Wanderschuhe und Hose bleibe an.
Furten (6): Über andere Situationen mehr bei einem Lichtbildvortrag. 😉
An der Strecke.
Blick aus meinem Pool.
Der Pool.
Immer wieder schön.
Davon gab’s viele viele. Vermutlich läuft jemand mit Barfußschuhen.🤔
Packen morgens um 6.
Frühstück halb 6.
Nochmal Natur.

In Echt und Farbe ist es noch viel gewaltiger, schöne. 😊

Pro Tag 2 bis 4 Hiker getroffen, klar die haben mich überholt. Aber ich habe ja Urlaub 🙃.